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Gründer, Startups + Events in FrankfurtRheinMain

#BTW17 – Das sagen die Direktkandidaten aus dem Wahlkreis Frankfurt (183)

Welche drei Punkte würden Sie nach der Wahl in Berlin sofort für StartUps / Gründer umsetzen, wenn Sie Regierungsverantwortung tragen?

Ich möchte dazu beitragen, dass das Wagnis, ein Unternehmen zu gründen, nicht noch zusätzlich durch bürokratische Hürden und schlechte Rahmenbedingungen erschwert wird. Denn: Als Land ohne nennenswerte natürliche Ressourcen ist Deutschland darauf angewiesen, ein Maximum aus den Ideen und Fähigkeiten seiner Bevölkerung zu machen. Deshalb will ich mehr Menschen als bisher ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ihre Ideen in Geschäftsmodelle zu übersetzen.
Dazu brauchen wir eine neue Gründerkultur, in der unternehmerischer Erfolg anerkannt und Rückschläge oder Scheitern normale Vorkommnisse in der Biografie risikofreudiger Gründer sind. Wer sich selbstständig macht, geht oft größere Risiken ein und arbeitet mehr und härter für seinen Erfolg als abhängig Beschäftigte. Als Union haben wir uns vorgenommen, bis 2019 einen „Masterplan Selbstständigkeit“ erarbeiten, der Hindernisse auf dem Weg zur Selbstständigkeit aus dem Weg räumt, z.B. unnötige Bürokratie. Auch wollen wir umfassende Beratung und Förderung für Gründer sicherstellen.

Wachstumskapital ist in Deutschland für junge Gründer häufig schwieriger zu erhalten als in den USA. Wie möchten Sie die Förderung von Wachstumsunternehmen gestalten?

Die Bedingungen für Innovationen möchte ich weiter verbessern. Deutschland ist ein erfinderisches Land, hier wurden und werden fortlaufend neue Ideen für Produkte und Dienstleistungen erfunden. Allerdings mangelt es oft an der eigentlichen Innovation, der Entwicklung zur Marktfähigkeit. Helfen kann z.B. ein weiter verbesserter Zugang für Start-ups zu Wagniskapital, den wir über steuerliche Förderung erleichtern wollen: Wer sich an Start-ups beteiligt, soll das steuerlich berücksichtigen können. Darüber hinaus gilt es, die Rahmenbedingungen für Universitäten so zu setzen, dass sie noch mehr als bisher ein eigenes Interesse entwickeln, Innovationen durch Ausgründungen zu fördern und zu begleiten.

Wie wollen Sie in Hessen/RLP Anreize schaffen, um schulische und universitäre Ausbildungen praxisnaher aufzustellen? Wenn ja, welche?

Deutschland verfügt mit der dualen Bildung über eine starke praxisorientierte Ausbildungstradition. Das Land Hessen hat unter christdemokratischer Verantwortung mit dem Modell der SchuB-Klassen (Schule und Betrieb) ein sehr erfolgreiches Modell zur Praxisorientierung in Hauptschulzweigen eingerichtet. Ein ähnliches Kombi-Modell ist das hessische duale Studium. Diese Ansätze aufrechtzuerhalten und weiter zu stärken, ist mein Ziel.

Was werden Sie tun, damit Ihr Wahlkreis für Gründer und Startups attraktiv ist und dass dieser vor allem auch bundesweit als attraktiv wahrgenommen wird?

Frankfurt bietet bereits heute gute Rahmenbedingungen für Start-Ups. Als Wissenschafts- und Kulturstadt mit exzellenter Forschung und breiter Ausstrahlung in alle Welt möchte ich Frankfurt gleichwohl weiter voranbringen. In einem solchen Umfeld, das zudem von der räumlichen Nähe vieler wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Akteure profitiert, kann sich ein besonders gutes Klima für Entwickler, Gründer und Jungunternehmer entwickeln, das Wachstum und Arbeitsplätze in der Region dauerhaft sichern hilft.

Soziale Startups schaffen vor allem einen Mehrwert für die Gesellschaft – was planen Sie, um speziell Soziale Startups zu unterstützen?

 

Welche drei Punkte würden Sie nach der Wahl in Berlin sofort für StartUps / Gründer umsetzen, wenn Sie Regierungsverantwortung tragen?

Ich kann mir ein Investitions- und Fördermittelprogramm vorstellen, dass allerdings an Bedingungen gebunden ist. Das Start-up-Unternehmen müsste glaubhaft machen, dass die zukünftigen Beschäftigten hinsichtlich Arbeitnehmerrechten und weiterer sozialer Leistungen (z. B. auch Tarifvertrag) ordentlich behandelt werden. Es sollte auch nicht in Konflikt mit Umweltschutz oder Verbraucherrechten stehen. Jeder Einzelfall müsste geprüft werden. Eine solide Förderung, die zudem für viele wünschenswert wäre, geht allerdings nur, wenn wir unsere Vorstellungen von der notwendigen Umverteilung in Deutschland durchsetzen können. Dann wäre auch genügend Kapital da. Zum anderen sind gerade auch Gründungsunternehmen vor den Regelungen der Freihandelsverträge zu schützen. Z. B. kann sich die sog. „Inländerbehandlung“ und damit verbundene mögliche Klagen von Konzernen wegen entgangener Zuschüsse negativ auf kleine und mittlere Unternehmen sowie auf das Handwerk auswirken. Deswegen gehört die Ablehnung vo [1000 Zeichen erreicht].

Wachstumskapital ist in Deutschland für junge Gründer häufig schwieriger zu erhalten als in den USA. Wie möchten Sie die Förderung von Wachstumsunternehmen gestalten?

Zunächst ist es wichtig, viele Gründungszentren einzurichten, die einen umfangreichen Service bieten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hier laufen wichtige Fäden zusammen, zu denen auch finanzielle Netzwerke gehören. Wenn die Richtung stimmt (das Dreieck der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales in Einklang zu bringen), sollte einer Förderung nichts im Wege stehen. Von Risikokapital halte ich nichts; vielmehr soll die Zusammenarbeit mit den Banken gestärkt werden, die nicht mit Investmentkapital spekulieren, sondern den Mittelstand mit Krediten versorgen, was die originäre Aufgabe der Banken ist.

Wie wollen Sie in Hessen/RLP Anreize schaffen, um schulische und universitäre Ausbildungen praxisnaher aufzustellen? Wenn ja, welche?

Zunächst geht es hier um Bundesfragen und nicht um Hessen oder RLP. Ich lehne die einseitige Ausrichtung von Schulen und Universitäten auf neoliberale Wirtschaftsinhalte ab, weil es sehr wohl Alternativen dazu gibt. Intelligenz ist, wenn man sich verschiedene Dinge anhört und erst dann entscheidet, was richtig ist. Eine gute Wirtschaft braucht Intelligenz und das Wissen um die Unerlässlichkeit von soft skills und sozialen Werten. Ich finde unsere duale Ausbildung sehr gut. Nur dann ist ein Unternehmen auf Dauer solide. Zur Praxisnähe gehört auch das Wissen um die Bedeutung der Koalitionsfreiheit des Art. (3) GG und der Betriebsratsrechte. Wir brauchen aber noch mehr Absicherung für Azubis und das duale Studium. Der eklatante Lehrer*inmangel muss sofort behoben werden, und zwar unbefristet und gut bezahlt

Was werden Sie tun, damit Ihr Wahlkreis für Gründer und Startups attraktiv ist und dass dieser vor allem auch bundesweit als attraktiv wahrgenommen wird?

Zum einen gehört dies in die Hände unserer Kommunalpolitiker*innen. Frankfurt ist eine wunderbare Stadt mit multikultureller Ausrichtung. Diversity und eine Weltoffenheit sind Pluspunkte, die wir als Standortvorteil nutzen können. Sonst siehe Punkt 1. Ein innovatives Start-up bzw. ein Unternehmen, das gute Ideen hat und seine Mitarbeiter*innen nicht ausbeutet („Flexibilität“ ist durchaus zweischneidig), sondern vorbildlich im Unternehmen sozial arbeitet, spricht sich positiv herum und verdient Unterstützung.

Soziale Startups schaffen vor allem einen Mehrwert für die Gesellschaft – was planen Sie, um speziell Soziale Startups zu unterstützen?

Heißt das für Sie, dass andere Start-ups als soziale keinen Mehrwert für die Gesellschaft haben? Sie haben leider nicht definiert, worin Sie den großen Unterschied sehen. Ob soziale oder nicht-soziale Start-ups: Förderungswürdig sind für uns Start-ups oder Unternehmen, wenn sie … siehe die Punkte 1 und 2.

Welche drei Punkte würden Sie nach der Wahl in Berlin sofort für StartUps / Gründer umsetzen, wenn Sie Regierungsverantwortung tragen?

Wir wollen Bürokratie abbauen, damit sich junge Unternehmen auf ihr Geschäft konzentrieren können statt auf Formulare. Hierzu braucht es eine zentrale behördliche Anlaufstelle für Gründer. Neben der Herstellung einer schnellen Geschäftsfähigkeit von Gründungen möchten wir deshalb zum Beispiel ein bürokratiefreies Jahr für Start-ups schaffen.

Bei der Gewerbesteuer kann durch die sogenannten Hinzurechnungsbestimmungen eine Steuerlast auch dann entstehen, wenn keine Gewinne erwirtschaftet sind. Wir wollen deshalb in den ersten drei Jahren nach Gründung den Freibetrag bei der Gewerbesteuer verdoppeln. Wir wollen zudem Gründungen und Kleinstunternehmen von einem Zwang zu möglicher Mehrfach-Kammerzugehörigkeit befreien.

Wachstumskapital ist in Deutschland für junge Gründer häufig schwieriger zu erhalten als in den USA. Wie möchten Sie die Förderung von Wachstumsunternehmen gestalten?

Wir wollen durch ein Venture-Capital-Gesetz die steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital in Deutschland verbessern. Jungen Unternehmen in Deutschland fehlt es nach Markteintritt oft an Kapital. Wachsen, Nachfolgeprodukte entwickeln und sich internationalisieren können die Unternehmen nur mit entsprechender Finanzspritze. Eine klassische Bankfinanzierung kommt aber für Start-ups häufig nicht in Frage. Diese Lücke schließt Wagniskapital. Als entscheidende Punkte im steuerrechtlichen Bereich in diesem Venture-Capital-Gesetz, sehen wir den Abbau der Substanzbesteuerung – wie etwa bei den Hinzurechnungsvorschriften in der Gewerbesteuer, eine transparente Besteuerung für Venture-Capital-Gesellschaften, eine faire Besteuerung von Investoren, die sich von ihrer Beteiligung trennen, ein Ende der (steuerlichen) Diskriminierung von Eigenkapital gegenüber Fremdkapital, die steuerliche Anrechenbarkeit von Investitionen in Unternehmen, eine Vereinheitlichung der gesetzlichen Rahmenbedingung… [1000 Zeichen erreicht].

Wie wollen Sie in Hessen/RLP Anreize schaffen, um schulische und universitäre Ausbildungen praxisnaher aufzustellen? Wenn ja, welche?

In Deutschland und Hessen fehlt es an einem echten Gründergeist. Wir wissen aus Umfragen, dass ein großer Teil der Lehrer Schülern von einer unternehmerischen Tätigkeit abrät. Wir wollen deshalb in der Lehrerausbildung ansetzen und wirtschaftliche Themen stärker verankern, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Schulen, beispielsweise im Rahmen von qualifizierten Praktika und Aktionswochen, deutlich ausbauen. Es gibt hier bereits tolle Projekte, z.B. business@school, aber leider hinkt Hessen hier hinterher. Wichtig ist außerdem die Gründung eines Unternehmens als feste Option im Rahmen des Studiums oder von Forschungsprojekten mitzudenken und beispielsweise durch ein Hessen-Stipendium junge Absolventen und Forscher zu ermutigen ihr know-how für die Gründung eines Unternehmens einzusetzen.

Was werden Sie tun, damit Ihr Wahlkreis für Gründer und Startups attraktiv ist und dass dieser vor allem auch bundesweit als attraktiv wahrgenommen wird?

Ein entscheidender Punkt ist der Ausbau der Beziehungen zu den Hochschulen und Universitäten. Rund 80 Prozent der Start-Up-Gründer haben einen akademischen Hintergrund und über 90 Prozent der Beschäftigen in den Start-Ups. Wir wollen deshalb in unmittelbarer Nähe zu den Hochschulen Gründer- und Innovationszentren fördern und ansiedeln, die allen talentierten Köpfen signalisieren, dass hier die besten Bedingungen finden, um ihre Geschäftsideen zu verwirklichen. Damit können wir helfen bürokratische Hürden zu nehmen (z.B. komplizierte Fragen der Sozialversicherungen) und helfen Kapitalgeber zu finden. Ganz wichtig ist der Austausch der Gründer und Start-Ups untereinander. Wir wollen vor Ort ein aktive Community, in der man sich unterstützt, austauscht und gemeinsam kreative Ideen entwickelt.

Soziale Startups schaffen vor allem einen Mehrwert für die Gesellschaft – was planen Sie, um speziell Soziale Startups zu unterstützen?

Social Start-Ups sind ein spannender Bereich, der zeigt, dass Gründen und 4.0 nicht nur was für „Nerds“ und „BWLer“ ist. Über 930 Milliarden Euro werden in Deutschland für Soziales ausgeben. Das zeigt wie wichtig dieser Sektor für unsere Gesellschaft ist. Wir wollen Social Startups unterstützen, damit die digitale Welt der Zukunft trotzdem lebenswert und menschenfreundlich ist. Um das zu erreichen und um den klassischen deutschen Sozialstaat, wie er im Industriezeitalter entstanden ist, in die neue Zeit zu transformieren, wollen wir die gesetzlichen Vorschriften anpassen. Dann könnten z.B. auch Social Start-Ups Leistungserbringer werden und am Markt wirklich teilnehmen. Bisher verhindern sehr starre Vorschriften oftmals Innovationen, die das Leben für unterstützungsbedürftige Menschen verbessern.

Welche drei Punkte würden Sie nach der Wahl in Berlin sofort für StartUps / Gründer umsetzen, wenn Sie Regierungsverantwortung tragen?

In Deutschland brauchen wir mehr Bereitschaft für Innovationen und einen noch stärkeren Gründergeist. Junge Unternehmer*innen, die Startups, tragen dazu bei, dass mutige Ideen zu neuen Geschäftsmodellen führen und attraktive Arbeitsplätze entstehen. In ihnen steckt das Potenzial, den Mittelstand von morgen zu bilden. Unser Ziel ist es, dass Unternehmen schnell und unbürokratisch gegründet werden können. Wir wollen, dass Firmengründer alle Fragen aus einer Hand beantwortet bekommen. Vor allem E-Government-Lösungen ermöglichen zielgenaue Beratung und erleichtern den Einstieg ins neue Geschäft. Der Bund soll die Möglichkeit bekommen, Forschungseinrichtungen an Hochschulen direkt zu fördern. Wir wollen die Mittel für Forschung und Entwicklung bis 2025 auf 3,5% der Wirtschaftsleistung erhöhen. Wir wollen einen Forschungsbonus einführen, mit dem Personal für Forschung in kleinen und mittleren Unternehmen gefördert wird, damit dort mehr Innovationen entstehen. Außerdem werden wie die Abschrei… [1000 Zeichen erreicht].

Wachstumskapital ist in Deutschland für junge Gründer häufig schwieriger zu erhalten als in den USA. Wie möchten Sie die Förderung von Wachstumsunternehmen gestalten?

Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode die Finanzierungsbedingungen von Start-Ups konsequent verbessert, insbesondere im Hinblick auf die Finanzierung mit Wagniskapital. Wir werden die Rahmenbedingungen für Wagniskapital weiter verbessern. Gründungen benötigen in der Wachstumsphase ebenfalls Kapital. In der Unterstützung der Wachstumsfinanzierung sehen wir eine weitere wichtige Fördermaßnahme. Wir werden die Antragstellung für Förderprogramme vereinfachen, damit Unternehmensgründer einfach und schnell Unterstützung bekommen und sich voll auf ihr Geschäftsmodell konzentrieren können. Scheitern ist oft ein Problem, weil es verhindert, einen zweiten Anlauf zur Gründung zu nehmen. Wir wollen eine Kultur der „nächsten Chance“ etablieren und in diesem Sinne auch das Insolvenzrecht überprüfen.

Wie wollen Sie in Hessen/RLP Anreize schaffen, um schulische und universitäre Ausbildungen praxisnaher aufzustellen? Wenn ja, welche?

Wir wollen die Übertragung von wissenschaftlichen Erkenntnissen auf die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen vorantreiben und für bessere Arbeitsbedingungen nutzen. Dafür werden wir die Transferförderung, die Validierungsforschung an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung sowie die Arbeits-, Berufsbildungs- und Dienstleistungsforschung weiter ausbauen. Wir stärken wissensbasierte Netzwerke von Wissenschaft, Industrie, Mittelstand und Startups, damit sie ihre zunehmenden Aufgaben in Forschung und Transfer besser wahrnehmen können. Das Thema Unternehmensgründungen wollen wir stärker in der Lehre verankern und wir wollen Gründungsfreisemester für Studierende ermöglichen. Auch Beschäftigte an Hochschulen sollen ein Recht auf ein „Gründer-Sabbatical“ bekommen. Wir blicken auch auf die Ausbildung. Wir werden unter anderem die Ausbildungs- und Berufsorientierung verbessern, in die Ausstattung der Berufsschulen – auch als Lernwerkstätten für Industrie 4.0-Technologien – i… [1000 Zeichen erreicht].

Was werden Sie tun, damit Ihr Wahlkreis für Gründer und Startups attraktiv ist und dass dieser vor allem auch bundesweit als attraktiv wahrgenommen wird?

Frankfurt ist für Gründer und für Start-Ups bereits jetzt eine sehr attraktive Stadt. Die Stadt bietet alles, was sie brauchen. Als Universitätsstandort bietet sie sowohl Fachkräfte als auch Know-How Transfer zwischen Unis und Unternehmen. Es gibt attraktive Förderprogramme sowohl von Land als auch von Bund. Auch die Beratungsstruktur ist gut ausgebaut. Neben der Industrie- und Handelskammer hilft zum Beispiel JUMPP dabei, bedarfsgerechte Angebote für Gründer*innen und Unternehmer*innen zu erstellen. Neben der staatlichen und institutionellen Förderung von Projekten gibt es hier auch eine gute private Förderstruktur. So ist die größte Vertretung der „Business-Angels“ in Frankfurt ansässig, aber auch die Frankfurter Börse fördert Start-Ups, so sollen zum Beispiel im Fin-Tech-Zentrum Start-Ups aus der Finanzbranche eine Heimat finden. Darüber hinaus haben wir eine ausgezeichnete Infrastruktur, die viele Unternehmen ebenfalls brauchen. Dieses sehr gute Angebot weiterhin aufrecht zu erhalt… [1000 Zeichen erreicht].

Soziale Startups schaffen vor allem einen Mehrwert für die Gesellschaft – was planen Sie, um speziell Soziale Startups zu unterstützen?

In Frankfurt gibt es schon Projekte, die sozialen Start-Ups helfen. Einige davon habe ich schon besucht. Zum Beispiel das Social Impact Lab, Pier F – Zukunftshafen Frankfurt oder JUMPP. Diese Projekte werden staatlich gefördert, u.a. von der KFW-Stiftung. Das müssen wir weiter ausbauen. Für Wachstum und Erfolg brauchen Unternehmen immer auch einen handlungsfähigen Staat. Einen Staat, der Impulse für Innovationen setzt. Dabei wollen wir nicht nur technische Produktinnovationen, sondern auch soziale Innovationen fördern. Soziale Innovationen sind neue Wege, gesellschaftliche Probleme zu lösen, beispielsweise durch Telearbeit oder Konsummöglichkeiten wie Car-Sharing. Wir wollen offen sein für neue Verfahren und Lösungsstrategien für sämtliche Bereiche unseres Lebens, von der Wirtschaft über das Arbeitsleben bis hin zum Umweltschutz.

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