Cold Brew – einer der Getränketrends der letzten Jahre. In diesem Segment spielt auch das Team von Karacho Cold Brew aus Aschaffenburg mit. Wir haben die Gründer zu einem Interview gebeten.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Jonas Braun und zusammen mit Merlin Stellwag haben wir die Karacho GmbH gegründet. Wir stellen Deutschlands erfolgreichsten Cold Brew her, den man mittlerweile bei dm, Edeka, Rossmann, REWE To Go und Budnikowsky kaufen kann.

RMS: Wie kam es zu Eurer Gründung?

Man könnte sagen, dass ich mit dem Kaffee groß geworden bin. Meinem Vater gehört eine eigene Kaffeerösterei – so kam ich an dem Thema einfach nicht vorbei. Vor einigen Jahren entstand international eine neue Art Kaffee zu genießen: Kaltgebrüht, manchmal frisch gezapft, manchmal trinkfertig. Fasziniert von diesem neuen Trend, machten wir uns an die Entwicklung und leisteten einige Jahre Grundlagenarbeit in der Produktion und Abfüllung von Cold Brew Coffee.

Die Karacho-Gründer Jonas Braun und Merlin Stellwag (Quelle: Karacho)
Die Karacho-Gründer Jonas Braun und Merlin Stellwag (Quelle: Karacho)

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung gestemmt?

Wir hatten einige Angebote von unterschiedlichen Investoren, waren uns jedoch intern einig, dass wir im frühen Stadium des Unternehmens nicht unsere Unabhängigkeit gegen Kapital eintauschen wollen. Aus diesem Grund ist unser Startup bis heute Eigenkapital finanziert.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Mit dem Thema Cold Brew haben wir uns einem Markt gewidmet, der in Deutschland noch nicht eröffnet war – dies birgt Risiken und Unwägbarkeiten:

  • Wie produzieren? Wie abfüllen?
  • Fragen rund um die Haltbarkeit und Filtrationstechnik
  • Innovative Gebindeformen
  • Und Last but not least: „Wer sind eigentlich die Kunden?“

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an Karacho?

Operativ sind Merlin Stellwag und ich zu zweit tätig, jedoch wäre dies ohne die tatkräftige Unterstützung von externen Dienstleistern nicht möglich.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?

Ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

  • kompetente Handelspartner
  • Influencermarketing
  • Contentmarketing
  • PR

Und einer der wirksamsten Kanäle in Sachen Brandbuilding und Brandawareness ist unser erster Flagship-/Konzept Store in Aschaffenburg.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren stehen?

Unsere Vorstellungen sind natürlich eng gekoppelt an die Entwicklung des gesamten Segments rund um den Cold Brew-Markt. Priorität hat für uns ein nachhaltiges Wachstum und die Ausweitung des Distributionsgrades in Europa.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Der Rhein-Main Standort ist ein klasse Gebiet – logistisch perfekt gelegen, eine wahnsinnig starke Wirtschaftsregion, unzählige Hochschulen und Universitäten … Was will man mehr?

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Dranbleiben – sich kümmern – fokussieren!

 

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