Seit Februar 2018 ist place2help Rhein-Main online. Die Plattform macht gesellschaftlich relevante Crowdfundingprojekte aus der Region sichtbar und vernetzt sie mit Förderern. Auch Unternehmen tragen durch eine finanzielle Beteiligung am „Regionalfonds“ dazu bei, lokale Projekte auf die Straße zu bringen.

Gemeinsam mehr bewegen – Engagement sichtbar machen

Der Regionalfonds ist ein Fördertopf, in dem Sponsorengelder aus der Region gebündelt
und dann an ausgewählte Projekte vergeben werden. Zu den Gründungspartnern gehören die Taunus Sparkasse und das Medienunternehmen VRM. Sie bringen Mittel aus ihrem Sponsoring-Budget ein, um zusammen mit anderen Unternehmen Projekte aus der Region zu fördern.

„In einem Netzwerk wie place2help können wir eine wesentlich breitere Wirkung erzielen, als dies alleine möglich wäre.“, erklärt die Marketingverantwortliche von VRM,
Louisa Klink.

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Das Medienunternehmen VRM und die Taunussparkasse sind die Gründungspartner des Regionalfonds; von links nach rechts: Johannes Baron (Main-TaunusKreis), Dr. Alexandra Partale (place2help), Sabine Schmax (Taunus Sparkasse), Louisa Klink (VRM), Dennis Darko (place2help)

 

Das Ganze ist nicht nur ehrenwert, sondern auch cleveres Marketing: Über den Fonds können kleine wie große Unternehmen (Mit-) Möglichmacher von bis zu 50 Projekten im Jahr werden. Das bedeutet ganzjährige Sichtbarkeit für die Unternehmen im Umfeld spannender Projekte und Zielgruppen. Die Kommunikation dieses gemeinschaftlichen Engagements wird durch place2help gezielt unterstützt, damit die Sponsoren und die geförderten Projekte ihre Erfolgsgeschichten verbreiten und sich gegenseitig sichtbar machen.

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Virale Effekte: Eine gute Nachricht findet Ihren Weg in den sozialen Medien.

Ideen fördern, die viele Menschen überzeugen place2help Rhein-Main unterstützt Projekte, die die Metropolregion lebenswert und zukunftsfähig machen – vom Mehrgenerationen-Wohnprojekt bis hin zum ZeroWaste-Café.

Initiativen, die für ihr Projekt einen finanziellen Zuschuss aus dem Regionalfonds erhalten möchten, müssen zunächst die „Crowd“, also möglichst viele Menschen, mobilisieren. Eine Förderung von bis zu 500 Euro erhalten nur diejenigen, die im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne mindestens 50 Prozent ihres Finanzierungsziels erreicht haben.

„Durch diese Verknüpfung von Sponsoring und Crowdfunding haben Unternehmen die Möglichkeit, Projekte zu unterstützen, die den Menschen wirklich wichtig sind“, sagt Kay Lied, Regionalverantwortlicher des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V.

Seit dem Start der Plattform wurden vier Projekte aus dem Regionalfonds gefördert, darunter das solidarische Landwirtschaftsprojekt „Auf dem Acker“ aus Rüsselsheim.

„Die zusätzliche Reichweite über place2help Rhein-Main und der Zuschuss aus dem Regionalfonds waren sehr wichtig für den Erfolg unserer Crowdfunding-Kampagne“, sagt Sandra Wolf, die Mitinitiatorin des Projektes.

Win-Win-Situation für Rhein-Main
Mit place2help Rhein-Main wurde eine Plattform gestartet, die gerade den vielen kleinen Projekten und Initiativen aus der Region wirkungsvoll unter die Arme greift. Ein beachtliches Unterstützernetzwerk engagiert sich dafür, dass Unternehmen gemeinsam mit place2help Rhein-Main echte Impulse für mehr Lebensqualität und Mitverantwortung in der Region setzen können.

Almut Weber, die Projektmanagerin der IHK-Initiative Zukunftsregion FrankfurtRheinMain PERFORM meint dazu: „Crowdfunding ist ein geniales Instrument, um gute Projekte in der Metropolregion gemeinschaftlich zu fördern. place2help Rhein Main übernimmt insofern eine wichtige Rolle bei der Zukunftsgestaltung unserer Region.“

Zu den Partnern zählen außerdem Städte wie Wiesbaden und Gießen, der MainTaunus Kreis, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. oder die Digital Media Women Rhein-Main.
Weitere Informationen: www.place2help.org/rhein-main