Eintracht Frankfurt aktiviert die im Dezember bekannt gegebene Zusammenarbeit mit dem TechQuartier, der zentralen Anlaufstelle für Start-ups im Rhein-Main-Gebiet. Das erste gemeinsame Projekt ist das Start-up Programm „Money meets Idea (MMI) – SportsTech“, das vom 23. bis 27. April in Frankfurt stattfindet und junge Gründer auf anstehende Finanzierungsrunden und Investorengespräche vorbereitet.

In den führenden Sportligen weltweit zählt die Eintracht damit zu den Vorreitern – insgesamt haben erst sieben von 221 Klubs ein dezidiertes Start-up-Programm aufgebaut. In der Bundesliga ist Eintracht Frankfurt bislang der einzige Verein, der eine langfristige Kooperation dieser Art eingeht und mit Projekten wie dem „MMI SportsTech“ nachhaltig Mehrwerte für die eigenen Digitalisierungsmaßnahmen generiert.

„Money meets Idea“: Erfahrene Investoren treffen auf ambitionierte Gründer – Die kompakte 5-Tage-Woche bietet 15 europäischen SportsTech-Start-ups die Möglichkeit, sich mit Experten aus der Gründerszene auszutauschen und von ihnen zu lernen.

Nicht nur in Deutschland findet das Programm großen Zuspruch: Innerhalb kurzer Zeit gingen zahlreiche Bewerbungen aus ganz Europa ein. Die 15 ausgewählten Start-ups kommen aus den Bereichen der Trainingssteuerung, der Spielanalyse oder der Fan-Experience und befinden sich größtenteils noch in der Frühphase des Gründens. Daher wollen sie in Frankfurt nicht nur ihre Ideen und Produkte vorstellen, sondern auch von dem Netzwerk der Eintracht und des TechQuartiers profitieren.

Mit Experten und Mentoren aus verschiedenen Bereichen werden die individuellen Wachstumsstrategien und Investitionspläne der Gründer analysiert und diskutiert. Unter anderem berät die Berliner Start-up-Schmiede von Axel Springer Plug and Play die Teilnehmer bei der Erstellung und Präsentation ihres Businessplans. Die renommierte Anwaltskanzlei Hogan Lovells hilft bei den rechtlichen Grundlagen und erfahrene Redner und Investoren unterstützen die Start-ups bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle im Rahmen der MMI-Woche. Zudem erhalten die jungen Gründer die Möglichkeit, sich nach den individuellen Mentorengesprächen und Workshops vor potenziellen Kapitalgebern zu präsentieren und wertvolles Feedback zu erhalten.

Erfolgreiche Gründer bieten authentische Einblicke in ihre Strategien und Geschäftsmodelle

Daniel Sobhani gibt als CEO von Freeletics spannende Einblicke in den Weg vom Start-up zur weltweit erfolgreichen Fitness-App. Außerdem zeigt Ex-Bundesliga-Profi Stefan Reinartz mit seinem Start-Up Impect, welche Einflussfaktoren es im Bereich des SportsTech zu berücksichtigen gilt und wie er mit seinem Team die passende Strategie für sein Unternehmen entwickelt hat. Aus der Perspektive des digitalen Vereins veranschaulicht Eintracht Frankfurt die Bedeutung der innovativen Technologien, insbesondere im sportlichen Bereich, für die Weiterentwicklung und Digitalisierung des Klubs.

Für Eintracht Frankfurt stellt das Programm einen bedeutenden strategischen Schritt im Hinblick auf die eigene Digitalisierungsoffensive dar: „Unsere Strategie ist es, mittelfristig der innovativste und digitalste Bundesligist zu sein. Die Kooperation mit dem TechQuartier und das MMI SportsTech sind ein innovativer und wichtiger Baustein auf dem Weg dorthin und zudem ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Digitalstandorts FrankfurtRheinMain“, erklärt Axel Hellmann, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Das MMI SportsTech vermittelt dem Verein nicht nur spannende Eindrücke, innovative Ideen und Technologien aus verschiedenen Bereichen, sondern bietet zusätzlich ideale Voraussetzungen für mögliche Kooperationen mit inspirierenden und erfolgsversprechenden Talenten.