Es muss nicht immer eine App sein, dachten sich Niko Osenberg und seine Co-Founder von Rios Golf aus Wiesbaden. Als die Chance für eine Unternehmensgründung aufkam, ergriffen sie diese. Wie es dazu kam, erzählt er in unserem Gründer-Interview.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Hallo erstmal zusammen! Niko Osenberg, bin in Wiesbaden aufgewachsen und nach dem Studium wieder zurückgekehrt um direkt das Unternehmen Rios Golf (www.rios-golf.com) zu gründen. Im Kernteam von Rios sind wir zu dritt, neben mir arbeitet noch Florian Reif und unser Golftrainer Martin Weick im Team Rios.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Rios Golf?

Das erste Kernprodukt unseres Unternehmens ist ein Golfschläger, den Martin Weick in einer ähnlichen Form schon unter einer anderen Marke herausgebracht hat. Dies lief ca. 3 Jahre, Florian hat mich dann gefragt, ob wir nicht für 3 Monate das Marketing übernehmen wollten. Nach kurzer Analyse haben wir jedoch gemerkt, dass es sich eigentlich nur lohnt, das Unternehmen komplett neu aufzubauen anstatt nur für 3 Monate daran zu arbeiten, wo wir nicht wirklich einen Fortschritt erreichen können. Daraufhin haben wir dann intensiv den Markt analysiert und daraufhin das Unternehmen Rios zu dritt gegründet.

Eigentlich habe ich mich nie als Gründertyp gesehen, als aber dann die Idee entstand, hatte ich direkt richtig Bock zu starten! Seitdem kann ich es mir nicht mehr vorstellen, das ganze Leben als Angestellter in einem 9-to-5 Job zu verbringen…

RMS: Welche Produkte verkauft Ihr und was plant ihr noch in der Zukunft?

Momentan haben wir unser Schlägermodell Rios Vida auf dem Markt, zusätzlich wird unser zweites Modell Rios Amigo bald in den Markt eingeführt.

Zusätzlich planen wir noch den Aufbau einer Online-Coaching Plattform für Golfer. Hierbei können Golfer durch modernes Online-Training das Golfspiel verbessern.

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung des Startups gestemmt?

Anfangs haben wir uns durch Gespartes und durch Friends & Family finanziert. Momentan sind wir auf der Suche nach einer größeren Angel-Finanzierung, um in größeren Dimensionen arbeiten zu können. Natürlich könnten wir auch organisch wachsen, doch lassen sich unsere Ziele damit nur bedingt umsetzen.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Die größten Stolpersteine waren und sind definitiv die Produktentwicklungen der Schläger. Hier gibt es täglich und wöchentlich ein Auf-und-Ab, weil manche Dinge einfach super klappen, genauso viele Dinge aber gar nicht. Viele Themen, wie z.B. die ganze Materialkunde, das CAD-Modellieren, etc. mussten wir uns alles selbst aneignen, wodurch natürlich so manche Hürde vorprogrammiert ist. Aber gerade dadurch haben wir das Produkt perfekt optimieren können. Das Gefühl, wenn wir von Kunden die Erfolgsstorys mit unserem Schläger hören und unsere eigens entwickelten Schläger auf dem Golfplatz gespielt sehen, ist einfach stark!

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an Eurem Startup?

Momentan sind wir noch in unserem Kernteam, also 3 Leuten. Da wir jedoch wegen unserer neuen Produktstrategie neuen Bedarf haben, sind wir auch gerade dabei, das Team neu zu strukturieren. Wir können also gespannt sein 😊

RMS: Was macht Ihr, um Euren Bekanntheitsgrad weiter auszubauen?

Als Startup sind wir natürlich konstant auf der Suche nach der optimalen Marketingmaßnahme, wofür wir viele Dinge ausprobiert haben (Stand auf Messen, Werbung in Zeitschriften, Facebook/Instagram/Google-Ads, Influencer-Werbung, etc.) Momentan sind die effizientesten Werbemöglichkeiten die klassische Öffentlichkeitsarbeit und im Marketingbereich vor allem die Influencer-Werbung. Gerade sind wir zusätzlich dabei, unsere Facebook Ads mit in unseren Funnel zu integrieren, was wohl langfristig unsere Kernmarketingstrategie sein wird.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?

Den Golfschlägermarkt komplett aufzumischen, wäre in der kurzen Zeit wohl etwas utopisch, da wir dafür die richtigen Influencer (Golfprofis) aus der USA benötigen und die für uns unbezahlbar bleiben.

Trotz alledem möchten wir die Art, Golf zu lernen, verändern! Golf ist noch sehr klassisch in seiner Lernform und hat noch große Entwicklungschancen. Die Entwicklung werden wir mitgestalten und das ist auch schon in kurzer Zeit möglich, da wir uns in Deutschland momentan in einem Umbruch befinden!

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Ich sehe den Gründungsstandort Rhein-Main als sehr gut an. Nach und nach entwickelt sich hier eine echt gute Gründerszene, die noch um einiges familiärer ist als in den bekannten Startup-Metropolen wie Berlin oder München. Momentan hilft hier eigentlich jeder jedem, ich hoffe, dass dies auch in der Zukunft so bleiben wird.

Der Vorteil, in Deutschland in relativ kurzer Zeit überall hingereist zu sein, ist natürlich auch wichtig!

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Da darf ich einen unserer Wettbewerber zitieren: „Just Do It“! So viele Leute reden nur von tollen Dingen, die wenigsten machen aber etwas, um es zu erreichen. Mittlerweile habe ich die Einstellung, dass man einfach anfangen soll, das zu machen, wovon man träumt. Eigentlich alle wichtigen Fähigkeiten lernt man auf dem Weg und muss sie davor noch nicht können.

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