In unserer Interview-Reihe von lokalen Startup-Gründer*innen haben wir heute für Euch den Mainzer Gründer Michael Gottron vom Startup Cloudsecretary, der Euch den Arbeitsalltag erleichtern möchte.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Ich bin Michael Gottron und ich führe in Deutschland als Managing Director die Webseite Cloudsecretary, die ich gegründet und aufgebaut habe.

Cloudsecretary ist ein virtueller Sekretariatsservice, der seit 2015 online ist. Unser Hauptfokus ist der Telefonservice, bei dem wir im Namen unserer Kunden ans Telefon gehen. Wir nehmen die Kundenanrufe entgegen, filtern diese oder leiten sie weiter und schicken unseren Kunden die Zusammenfassung per E-Mail zu. Des Weiteren nehmen wir telefonisch Bestellungen auf und verwalten die Terminkalender unserer Kunden.

Darüber hinaus gehören zu unserem Portfolio auch andere Serviceleistungen wie Internetrecherche, E-Mail Versand oder Büro Serviceleistungen, die online durchgeführt werden können. Auf die Art und Weise haben unsere Kunden die Möglichkeit, je nach Bedarf, kostengünstige Servicepakete Online unter Vertrag zu nehmen.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Eurem Startup?

Die Idee zu Cloudsecretary ist dadurch entstanden, dass einer der Partner schon einen Sekretariatsservice in Spanien angeboten hatte und diesen internationaler aufstellen wollte. Neben dem englischsprachigen Service kam dann die Idee auf, diesen auch auf Deutsch anzubieten.

Da ich zusammen mit meinem spanischen Partner in Spanien schon die Rabatt Webseite Cuponing.com gegründet hatte, war es naheliegend, Cloudsecretary dann auch in dieser Kombination nach Deutschland zu bringen.

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung gestemmt?

Da wir ja auf einer bestehende Infrastruktur aufbauen konnten hielt sich das Investment in Grenzen und konnte somit aus eigenen Mitteln gestemmt werden.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Die Webseite aufzusetzen, so dass alle Abläufe in den verschiedenen Sprachen korrekt funktionieren, war weitaus langwieriger als geplant. Was aber auch ein sehr schwieriger Prozess ist, ist ein fähiges und zuverlässiges Team zu finden um eine Dienstleistung in dieser Form anbieten zu können.

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an Cloudsecretary?

Mit allen Freelancern zusammen die uns bei unserem Startup unterstützen sind wir insgesamt 12 Leute.

RMS: Was macht Ihr, um Euren Bekanntheitsgrad weiter auszubauen?

Wir haben natürlich schon die verschiedensten Varianten des Marketing getestet aber was schlussendlich am besten funktioniert um unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen ist es, Content zu erstellen. Darüber hinaus sind wir natürlich auch in Adwords aktiv, da kommt man ja nur schwerlich dran vorbei und wir haben seit Neuestem nun auch Partner im Bereich Coworking Center, ein spannendes Thema.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren stehen?

Cloudsecretary soll natürlich bekannter werden und weiterhin wachsen. Das Produktportfolio soll auch ausgebaut werden um den Kunden ein umfangreicheres Angebot liefern zu können.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Die Region Rhein-Main hat sicherlich einen anderen Status für Start-ups als Berlin. Ich sehe dies aber nicht wirklich als Nachteil. Die Region ist bestens angebunden und man findet alles was man braucht. Darüber hinaus ist kann man ansonsten auch vieles virtuell organisieren, wo wir dann auch schon wieder bei unserem Thema sind.

Für Networking gibt es auch genug Möglichkeiten, insofern ist das Rhein-Main Gebiet sicherlich auch für Start-ups ein guter Standort.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Gerade im Dienstleistungssektor ist der menschliche Faktor noch sehr wichtig. Das Ganze aber auch möglichst freundlich und zuvorkommend durchführen. Da gibt es viel zu viele Firmen bei denen dies nicht der Fall ist. Flexibilität sollte man auch mitbringen.

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