Erblich bedingter Haarausfall ist ein Problem, von dem etwa 80 Prozent der Männer und rund 30 Prozent der Frauen in mehr oder weniger starker Ausprägung  betroffen sind. Ein weit verbreitetes Leiden also, das ein riesiges Marktpotenzial mit sich bringt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass dieser Markt für Anti-Haarausfall-Mittel hart umkämpft ist.

Es gibt unzählige Shampoos, Wasser und Tinkturen, die versprechen, das Leiden endlich zu stoppen – mit mehr oder weniger großem Erfolg und teils auch mit zahlreichen Nebenwirkungen. Die Thiocyn GmbH – ein Startup aus Frankfurt – hat den Eintritt in dieses haarige Marktsegment trotzdem gewagt – mit einem innovativen Wirkstoff soll es eine außergewöhnliche Wirkung erzielen.

„Außergewöhnlich ist auch unsere Geschichte“, weiß Anja Fenske-Bengisch, Geschäftsführerin der Thiocyn GmbH. „Mit unserem einzigartigen Thiocyn Haarserum können wir Betroffenen einen ganz neuen Weg aufzeigen, den Haarverlust endlich zu stoppen.“

Die Basis: Der Wirkstoff Thiocyanat

Möchte man die Geschichte der Thiocyn GmbH erzählen, so muss man zunächst auf das beschauliche Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern schauen. Dort forscht Prof. Dr. Axel Kramer bereits seit über 30 Jahren an einem uralten körpereigenen Molekül – dem Thiocyanat. Im Rahmen von Studien zur körpereigenen Abwehrstärkung bei Krebserkrankungen fand er mehr oder weniger zufällig heraus, dass das Thiocyanat auch eine wichtige Funktion beim Haarwuchs spielt. „Das Molekül ist an einer Vielzahl natürlicher Lebensprozesse beteiligt, wirkt regulierend und immunstärkend. Es aktiviert und stärkt die Haarwurzel und kann so zu neuem Haarwachstum anregen“, erklärt Anja Fenske-Bengisch. Außergewöhnlich ist es deshalb, weil das Thiocyanat als natürlicher Wirkstoff im Gegensatz zu anderen Inhaltsstoffen von Haarwuchsmitteln keinerlei Nebenwirkungen verursacht und nicht hormonell wirksam ist. „Diese Erkenntnisse aus der Forschung von Prof. Dr. Kramer wollen wir allen Betroffenen zugänglich machen – und einfach eine effektive und nebenwirkungsfreie Alternative anbieten“, so die Thiocyn Geschäftsführerin, die zuvor bereits für L’Oréal, GlaxoSmithKline und Procter & Gamble tätig war.

Oktober 2015: Der Startschuss fällt

Gegründet wurde die Thiocyn GmbH durch das Forschungslabor SanderStrothmann, das
gemeinsam mit Prof. Kramer drei Jahre lang intensiv an der optimalen Wirkformel für das Thiocyn Haarserum gearbeitet hat sowie der Strategieberatung Supersieben in Düsseldorf. Im Frühjahr 2016 erschien eine Vorabserie und es fiel der Startschuss sowohl für eine Anwendungs- als auch für eine klinisch-dermatologische Langzeit-Wirksamkeitsstudie. Und es erschien der TV-Beitrag des Norddeutschen Rundfunks. „Ein Kameramann des NDR hatte Vorabmuster von Prof. Kramer getestet“, erinnert sich Anja Fenske-Bengisch. „Das Serum konnte nicht nur seinen Haarausfall stoppen, es ließ auch neues Haar sprießen. Der Sender hat über dieses tolle Ergebnis dann auch berichtet.“ Die Folge: Das Start-up wurde mit Anfragen von Betroffenen nahezu überrannt. Zahlreiche Bewerbungen für den Anwendungstest der Vorabserie trafen ein und zeitweise waren die Vorräte an Haarserum komplett aufgebraucht.

„Das war für uns natürlich umso mehr eine Motivation, schnellstmöglich ein
marktreifes Produkt zu entwickeln und anzubieten“, so die Marketing- und Vertriebsspezialistin.

Herbst 2016: Launch des Thiocyn Haarserums

Im Herbst 2016 war es dann endlich so weit: Das Thiocyn Haarserum wurde offiziell – in einer Variante für Männer und einer Variante für Frauen – auf dem deutschen Markt eingeführt. Erworben werden kann es seitdem über die Thiocyn Haarserum Website und in Apotheken zu einem Preis von 25 €. Anja Fenske-Bengisch erklärt: „Die Flasche hält je nach Größe des betroffenen Areals vier bis acht Wochen. Das Serum sollte täglich in die Kopfhaut einmassiert werden.“ Und die Wirksamkeit? „Wichtig ist, dass man Geduld und Ausdauer mitbringt, da ein gestörter Haarzyklus Zeit benötigt, um wieder aktiviert zu werden. Das Haarserum sollte mindestens drei, idealerweise sechs Monate lang regelmäßig angewendet werden. Erste Erfolge können sich jedoch bereits nach wenigen Wochen zeigen. Sind die Haarwurzeln allerdings abgestorben, kann auch das Thiocyanat keine Wunder mehr vollbringen.“

Starke Investoren für das Haarwuchsmittel

Schon kurze Zeit nach dem offiziellen Launch des Thiocyn Haarserums zeichnete sich eine anhaltend hohe Nachfrage ab und das Startup war bereits profitabel. Ein Erfolg, der neben den ursprünglichen Gesellschaftern weitere namhafte Investoren überzeugte. „Seit kurzem haben beispielsweise auch einige Köpfe der Saarbrücker 21 Gruppe in unser Startup investiert“, berichtet Anja Fenske-Bengisch. Das Unternehmen bereitet sich also gezielt auf Größeres vor. „Neben unseren äußerst vielversprechenden Forschungsergebnissen zur Wirksamkeit haben wir unsere Wirkformel natürlich zum Patent angemeldet. Auch der Eintritt in andere Länder ist ein erklärtes Ziel für uns. Unser innovatives Haarserum hat ein großes Potenzial, das es jetzt zu aktivieren gilt“, fasst die Thiocyn Geschäftsführerin zusammen.

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