Das Frankfurter Startup billwerk hilft Unternehmern und Unternehmen bei der Automatisierung der Verwaltung ihres SaaS- oder Abo-Geschäfts, oder neudeutsch dem Subscription-Management.

Wir haben Gründer Ricco Deutscher für Euch zum Unternehmen, unserer lokalen Gründerszene und seinen Tipps befragt.

 

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Ich bin Ricco Deutscher, Geschäftsführer und Mitgründer der billwerk GmbH aus Frankfurt. Das Unternehmen billwerk entwickelt seit 2015 die gleichnamige Subscription-Management-Plattform. Diese automatisiert wiederkehrende Rechnungen, Zahlungen und weitere Prozesse, die für ein Subscription-Business wichtig sind. Durch die Automatisierung gestalten wir Kernprozesse extrem kosten- und zeiteffizient, besonders Subscription-Management, Recurring-Billing und Recurring-Payment sowie Debitoren-Management.

RMS: Wie kam es zur Gründung von billwerk?

Wir Gründer kennen uns mitunter seit Jahrzehnten und sind immer interessiert an neuen Entwicklungen in der Digitalökonomie. In Gesprächen mit jungen Unternehmen stellten wir fest, dass mit dem Abo- und Subscription-Geschäft eine ganz neue Welle heranrollte. Und dass wir mit einer Software – genauer gesagt mit einer API – auf diese Welle aufsetzen müssen. Also haben wir unsere Kraft in die Entwicklung gesteckt.

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RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung des Start-ups gestemmt?

billwerk wurde aus eigenen Mitteln ohne Investoren finanziert.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau von billwerk überwinden musstet?

Eine große Herausforderung war und ist das Recruiting. Die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt an Bord zu holen, ist ein großer Erfolgsfaktor. Wir investieren deshalb viel Zeit in das Recruiting.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Start-up weiter auszubauen?

Der Subscription-Markt in Deutschland und Europa wächst derzeit schnell, ist aber lange nicht so groß wie in den USA. Daher kommen viele unserer Kunden auf Empfehlung und über die organische Suche im Internet. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, setzen wir auf weitere Marketing-Kanäle wie Content und Partner-Kooperationen. Wichtig sind für uns Messeauftritte, zum Beispiel die dmexco.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3–5 Jahren mit billwerk stehen?

Wir werden der europäische Marktführer der Subscription-Management-Plattformen sein.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Start-ups?

Gerade in der Bankenstadt Frankfurt entsteht derzeit eine starke Szene, ein FinTech-Ökosystem. Es gibt viele Veranstaltungen und Meetups, zum Beispiel von Between the Towers, Accelerator Frankfurt oder Main Incubator. Hier vernetzt sich der klassische Sektor aus Investoren, Wirtschaft und Wissenschaft mit jungen Start-ups und FinTech-Visionären. Aber auch außerhalb der FinTech-Szene passiert viel; es gibt viele Angebote rund um Gründerstammtische, Start-up-Events und Pitches. Für Start-ups ist die Rhein-Main-Region also ein geeigneter Standort – es muss nicht immer Berlin sein. Obwohl Berlin Frankfurt schon etwas voraus ist.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Wer im SaaS-Geschäft Fuß fassen möchte, dem gebe ich den Tipp: Rechne unbedingt mit finanziellen Durststrecken. Wer zu früh versucht, profitabel zu werden, kompromittiert möglicherweise sein Geschäftsmodell. Er investiert dann zu wenig in skalierbaren Umsatz. In einem wachsenden Markt muss Einsatz gebracht werden, sonst wird man schnell von denen überholt, die mehr wagen und investieren.

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