Mit unserer Reihe „Local Heroes“ möchten wir euch einige Player aus dem Startup-Ecosystem FrankfurtRheinMain vorstellen – Leute wie Fabian Fauth, die mit viel Zeit und Energie unsere Region gestalten.

Fabian ist Gründer vom StartWerk-A in Wiesbaden und hat sich damit den eigenen Traum von einem Gründerzentrum erfüllt. Letztes Jahr wurden die Räumlichkeiten eröffnet und die ersten Startup-Teams und Freiberufler sind eingezogen, dieses Jahr kommt eine große Event-Fläche dazu, auf der die ein oder andere spannende Veranstaltung für Gründer und Startups zu erwarten ist.

Mehr zu Fabian und seinen Einschätzungen und Tipps zum Startup-Ecosystem FrankfurtRheinMain erfahrt ihr im Interview.

Seit wann bist Du in der Gründerszene aktiv und wie hat es Dich dort hineingezogen?

Ich habe im April 2007 mein erstes Unternehmen gegründet, die Kommunikationsagentur Fauth Gundlach & Hübl (www.fauth-gundlach-huebl.de). Wir haben uns von Anfang an in der Gründerszene engagiert, vor allem weil wir unser erstes Büro im StartBlock in Wiesbaden hatten. Ich bin der Szene seitdem treu geblieben und habe mich über die Jahre an ganz unterschiedlichen Stellen für die Gründerszene engagiert, z.B. bei den Wirtschaftsjunioren, bei der IHK oder bei der Hochschule Rhein-Main.

Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend zum Gründen?

Ich glaube, dass gerade die Metropolregion Rhein-Main sehr großes Potenzial hat eine der Gründerhochburgen in Deutschland zu werden. Dazu muss noch viel passieren, z.B. bei der Vernetzung der Städte und bei den Akteuren, aber wir sind auf einem guten Weg.

Was sollte in unserer Region passieren, um die Rahmenbedingungen für Gründer zu verbessern?

Die Region sollte noch mehr zusammenwachsen und die gemeinsamen Stärken besser nutzen. Wenn jede Stadt nur ihr eigenes Ding macht, wird es schwer, das volle Potenzial zu heben. Und wir brauchen mehr Kapital für Gründungen – von VCs, aber auch von Corporates, Angels und Privatpersonen.

Was sind für Dich die Locations, die man unbedingt besuchen sollte, um die lokale Gründerszene zu treffen?

In Wiesbaden auf jeden Fall den heimathafen und unser StartWerk-A 😉 Aber es geht aus meiner Sicht gar nicht um einzelne Locations, sondern um die vielfältigen Events, auf denen sich die gut vernetzte Szene im Rhein-Main-Gebiet trifft. Ihr bietet da bei rhein-main-startups.com im Event-Kalender einen tollen Überblick.

Was sind für Dich die coolsten Startup-Events der Region, die man auf keinen Fall verpassen sollte?

Es gibt so viele coole Events im Moment, da fällt es mir echt schwer einzelne hervorzuheben. Ich versuche es aber mal:

  • das Gründerfrühstück im heimathafen in Wiesbaden (jeden 2. Mittwoch im Monat)
  • der Startup & Innovation Day von HIGHEST und  der TU Darmstadt (einmal im Jahr)
  • der Open Coffee Club in Frankfurt
  • „Funke“, der Mainzer StartUp Slam (14.3.17)
  • Pitch Club After Work Parties

Die coolsten aktuellen Gründungen aus der Region, welche drei würdest Du da hervorheben?

Bei den coolsten Gründungen muss ich natürlich auch eine kleine Lanze für Wiesbaden brechen:

Aber auch in Rhein-Main insgesamt gibt es viele spannende neue Gründungen:

  • Mejo Diabetes
  • userlane
  • Swapper

Wenn Du in zwei Sätzen FrankfurtRheinMain als Gründungsstandort beschreiben sollst, wie lautet Dein Pitch für unsere Region?

FrankfurtRheinMain hat eine ausgezeichnete Hochschullandschaft, durch die IT-Spezialisten, Entwickler, Designer, BWLer etc. auf engem Raum zusammentreffen, was ein großes Potenzial kreiert. Außerdem hat die Region auch die richtigen Partner (Netzwerke) und Kunden für Startups, vor allem auch im B2B-Bereich.

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