Das Konzept gut zusammengestellter Produkt-Boxen gibt es doch für allerlei Lebenslagen, warum ausgerechnet im Automobil-verrückten Deutschland nicht? Diese Frage stellte sich Dennis Roßbach von Shiny Box. Wir haben in zum Interview gebeten, um mehr über ihn und seine Gründung zu erfahren.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Dennis Roßbach, 27 Jahre jung. Ich bin Gründer und Inhaber der Firma „Shiny Box“.

RMS: Wie kam es zur Gründung von „Shiny Box“?

Als ich an einem Samstag mein Auto sauber machte und vor Ort feststellte, dass ich mal wieder nicht alles dabei hatte,  was ich benötige und der Felgenreiniger nur noch für drei Felgen ausreichend war, habe ich mir gedacht: Warum gibt es eigentlich keine Komplettboxen für Autopflegeprodukte in denen man alles parat und in ausreichender Menge dabei hat? Dieses Boxenkonzept gibt es inzwischen für Lebensmittel, Kosmetik/Parfüm, Tierspielzeug etc. Wieso also nicht auch für Autopflegeprodukte in dem Autoland schlechthin? Also habe ich analysiert und festgestellt, dass es so etwas noch nicht gibt. Nach einer gewissen Planungszeit ging es dann zum Gewerbeamt, um es offiziell zu machen. Dies war im Januar 2016.

RMS: Wie hast Du die Finanzierung gestemmt?

Komplett aus eigenen Mitteln und Bootstrapping.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Du bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstest?

Zum einen Lieferanten zu finden, die mit einem zusammenarbeiten, auch wenn man noch ganz am Anfang steht; zum anderen den Bekanntheitsgrad zu steigern und potentielle Kunden von dem Mehrwert des Konzeptes zu überzeugen und zu gewinnen.

 

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RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile?

Momentan bin ich als Solopreneur unterwegs, mit einigen Unterstützern im Hintergrund.

RMS: Was machst Du, um den Bekanntheitsgrad von „Shiny Box“ weiter auszubauen?

In Planung ist aktuell eine Kooperation mit einem Waschanlagenbetreiber, weitere Marketingaktionen sind in der Entwicklung.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren stehen?

Etabliert als echte Alternative zu anderen Onlineshops, die alle Pflegeprodukte lediglich einzeln anbieten. Unser Bekanntheitsgrad ist dann auch bei „Gelegenheitswaschern“ signifikant gestiegen. Die Zusammenarbeit mit diversen Waschanlagen/-parkbetreibern hat sich entwickelt und bewährt. Autohäuser überreichen bei der Neuwagenübergabe alternativ zum üblichen Blumenstrauß eine Shiny Box als Geschenk.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Absolut. Rhein-Main ist ein großes Gebiet mit zahlreichen Firmen in unterschiedlichsten Branchen. Frankfurt ist  multikulturell und man kann sich wunderbar vernetzen. Es liegt sehr zentral und ist durch den Flughafen, den Hauptbahnhof und diverse Autobahnen aus ganz Deutschland und sogar der ganzen Welt optimal zu erreichen.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Lasst euch nicht abbringen von Eurer Idee. Ihr werdet auf Bedenken stoßen. Plant sorgfältig, überstürzt es nicht und übernehmt Euch nicht was das Finanzielle angeht. Macht alles step by step und seid nicht frustriert, wenn es etwas länger dauert, bis ihr tatsächlich Kunden bekommt. Etwas Neues muss sich erstmal auf dem Markt  etablieren. Gebt Euren Traum nicht auf.

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