Regelmäßig stellen wir euch aus unterschiedlichen Branchen und Themenbereichen Gründungen aus FrankfurtRheinMain vor. Diesmal bieten wir euch eine kleine Übersicht von verschiedensten Food- & Drink-Startups aus der Region an. So lecker kann FrankfurtRheinMain sein, und für jede Tageszeit ist etwas dabei.

Acáo

Acáo ist ein Erfrischungsgetränk, das ohne Zucker, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe auskommt. Nach ausgiebiger Marktanalyse, Hilfe bei der Umsetzung der Rezeptur durch ein Mainzer Familienunternehmen und eines österreichischen Abfüllers, nahm das Geschäft mit dem „Smart Drink“ langsam Gestalt an. Die drei Gründer und Geschäftsführer Florens Knorr, Michael Noven und Christopher Reimann wurden dabei durch Freunde und Familie mit privaten Krediten unterstützt. Das natürliche Koffein der Guarana-Beeren belebt ohne chemische Wachmacher und ist mit einer Tasse Kaffee vergleichbar. Die Geschmackskomposition sind Quitte, Sanddorn, Zitrusfrüchte und Guarana-Beeren. Die natürliche Süße kommt von der Agave. Alles Bio und 100% natürlich – das ist das Geheimnis. Ganz bewusst wurde Kontakt zur Spitzengastronomie, Veranstaltern und Firmen aufgenommen. Heute findet man „Acáo“ in den Konferenzräumen von Google und Microsoft, bei German Wings, auf der Berlinale oder beim Solheim-Cup, dem bekannten Frauen-Golf-Turnier. Das Startup-Unternehmen sitzt in Neuhof und hat heute 16 Mitarbeiter.

Khana

Ein neuer Liefersevice möchte sich im Raum Frankfurt etablieren. Inhaber Hr. Suresh Kumar Kandavalli hat sich mit indischen Spezialitäten unter der Bezeichnung Khana.de selbständig gemacht und ist somit ein weiterer Mitbewerber auf dem Markt des Lieferservice. Deutschlandweit ist „khana.de“ einer der größten indischen online Bestellplattformen mit über 1000 Lieferdiensten. Auch Pizza, Pasta, Schnitzel, Salat und italienische Spezialitäten stehen auf dem Programm. Die Bestellung ist einfach: Postleitzahl eingeben – aus einer großen Auswahl den Lieferservice wählen – Bestellung bestätigen – genießen. Eine bargeldlose Bezahlung ist hier möglich.

Kietzbaum

Kietzbaum wurde 2014 von Sebastian Grüner und Iwan Kunisch gegründet. Äpfel von Streuobstwiesen werden gepresst, gekeltert und zu einem Apfel-Cidre mit einem Alkoholgehalt von 4,9Vol. % verarbeitet.
Er ist frisch und fruchtig, aber nicht süß. Doch auf jeden Fall ist er durstlöschend. „Kietzbaum-Cidre“ geht eine Symbiose ein von Urbanem und Natürlichem.
„Kietzbaum“ ist Cidre im British-Style mit deutschem Charakter. Herber Geschmack, aber nicht sauer. Er zeigt, dass Äpfel mehr können, als nur süß zu sein.
Der Cidre erhielt 2016 die Silbermedaille bei der International Cider Challenge in England und erhielt sogar eine Öko-Kontrollnummer. „Kietzbaum-Cidre“ ist in mehr als 150 Locations oder in online-Shops erhältlich.

La Marchante – TeeFee

Die Kinder Tees mit dem BIO-Siegel von „TeeFee“ sind die gesunde Alternative zu Säften und Limonaden. Die Idee dazu hatten vor ein paar Jahren Marco Rühl und Jill-Evelyn Erlach. Bei „TeeFee“ steht Gesundheit im Vordergrund. Die Tees sind nicht gezuckert, sondern erhalten ihre Süße durch die Stevia-Pflanze. Stevia, auch Honigkraut genannt, wird seit Jahrhunderten von der Bevölkerung Südamerikas genutzt. Vier Teesorten im Aufgussbeutel sollen Kinder geschmacklich überzeugen. Im Sortiment von „La Marchante – TeeFee“ stehen der Früchtetee mit Himbeere und die Kräutertees mit Fenchel, Kamille oder Pfefferminze. Die Firma „Medherbs“ ist nur einer von vielen Partnern von „La Marchante“ und bietet hochwertige und naturbelassene Produkte im Bereich der Heilkräuter an. Alle Tees kommen ohne künstliche Zusatzstoffe aus und sind dazu noch vegan.

Lizza

Nein, dies ist kein Schreibfehler. Lizza ist ein Startup-Unternehmen aus Frankfurt, das die Pizza zwar nicht neu erfunden hat, aber sich durch alternative Zutaten einen Namen gemacht hat. Die Geschichte von Low-Carb und Superfood ist die Geschichte zweier junger ehemaliger Banker, die via Street Food eine eigene Produktion gewagt haben.
Marc Schlegel und Matthias Kramer waren überzeugt, dass gesund auch lecker sein kann.
Anstatt für den Pizza-Teig herkömmliche Getreide zu verarbeiten, entschieden sie sich für Teig aus Lein- und Chiasamen. Low-Carb, vegan und ohne Zusatzstoffe werden nun Pizza und Flammkuchen hergestellt. Herkömmliche Getreide sind reich an Kohlenhydraten und Gluten, die in Verbindung mit Krankheiten wie Diabetes, Allergien und Übergewicht stehen. Das wollten die beiden jungen Männer ändern. Lein- und Chiasamen in Verbindung mit Kokosmehl sind Eiweiß- und ballaststoffreicher, reich an Omega 3 Fettsäuren und vegan.
Dem ein oder anderen von euch dürfte Lizza auch von ihrem Auftritt bei der VOX-Erfolgsshow „Die Höhle der Löwen“ bekannt sein.

one:47

Da der Körper nach dem Trinken und Feiern nicht nur an aufrechter Haltung verliert, sondern auch an Elektrolyten, Mineralstoffen, Vitaminen und Flüssigkeit, haben zwei kreative junge Männer den „Shot“ one:47 erfunden, der gegen den Kater wirken soll – man könnte fast schon von Zaubertrunk sprechen. Unter dem Hashtag #schlauerfeiern mit „one:47“ bieten die beiden einen Anti-Hangover-Shot an. Er ist vegan und gluten-frei. Vitamine, Kaktusfeige und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Zink und Natrium sollen wieder auf die Beine helfen, bzw. vorbeugen. Ingwerwurzel schützt vor Übelkeit und Artischocke regt den Stoffwechsel in Leber und Galle an.
Zurzeit nur in online-Shops zu erwerben. Entwicklung und Produktion ist „Made in Germany“.
Ein Konzentrations-Booster, mit dem die Synapsen neu verbunden werden und Purzelbäume schlagen können. Die Idee: mehr trinken? Die Hersteller sagen: nein, schlauer trinken!

Roast Market

Roast Market bietet Kaffee von renommierten Röstereien aus einer Hand – und das zu fairen Preisen. Geschäftsführer sind Dr. Boris Häfele und Philip Müller. Die täglich frische Lieferung der Kaffeeröstereien an „Roast Market“ garantiert auch frische Lieferungen an die Kunden. Die Angebote gehen über Fairtrade Kaffee, Bio-Kaffee, Kaffeebohnen bis hin zu Kapseln. Das Sortiment erweitert sich durch Kaffee-Zubehör.
Herstellungsländer sind Deutschland und Italien. Wer Beratung benötigt, kann diese per Hotline abrufen.

Schorlefranz

Die Webseite des Unternehmens Schorlefranz von Dominic Zetzsche ist zurzeit noch im Aufbau. Er studierte Weinbau und Önologie. Unterstützt wird er von Annik Milstein, die zuständig ist für Vertrieb, Produktion und Marketing. Die ersten Flaschen sind abgefüllt. Nach und nach soll die Weissweinschorle mit dem Namen „Schorlefranz“ in ausgewählten Lokalen vorgestellt werden. Beim Streetfood-Festival war das Produkt erstmalig dabei. Im Lokal „Pizzawolke“ kann sie schon probiert werden. Ein kreatives Logo ziert die Flaschen-Banderole. Ab sofort kann man in Gießen eingießen.

 

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