Vielversprechende Forschungsergebnisse schneller in die gesellschaftliche oder wirtschaftliche Anwendung zu überführen – das ist das Ziel eines neuen Förderprogramms der TU Darmstadt, das mit Unterstützung der Entega AG und des Entega Naturpur Instituts gGmbH vorangetrieben werden soll. Kern der Förderung ist ein von der TU und dem Naturpur Institut zunächst mit jährlich je 300.000 Euro gespeister „Pioneer Fund zur Förderung von Innovationen“.

Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der Entega AG, und TU-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel haben feierlich einen auf zunächst fünf Jahre angelegten Kooperationsvertrag zum Projekt „Pioneer Fund zur Förderung von Innovationen“ unterzeichnet. Damit könnten der Wissens- und Technologietransfer gestärkt und gemeinsam wertvolle wirtschaftliche und technologische Impulse in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main-Neckar gesetzt werden, betonten die Vertragspartner.

„Die Zusammenarbeit trägt dazu bei, das Potenzial an wissenschaftlichen Ergebnissen der TU Darmstadt, die in Wirtschaft oder Gesellschaft eingesetzt werden könnten, noch besser auszuschöpfen und effektiver in die Praxis und Anwendung zu überführen“, sagte TU-Präsident Prömel. „Mit der Entega als starkem Partner kann es gelingen, dass zukunftsträchtige Ergebnisse erfolgreicher identifiziert werden und wirtschaftliche Expertise frühzeitig in Forschung und Entwicklung integriert wird. Durch das finanzielle Engagement des Naturpur Instituts können wir zudem Forschungsarbeiten unterstützen, für die ansonsten keine Mittel zur Verfügung stehen“, so der TU-Präsident.

„TU Darmstadt und ENTEGA sind die bestdenkbaren Partner, um gute Ideen und technologische Innovationen auf dem Feld der Energietechnik gemeinsam zu fördern“, betonte die ENTEGA-Vorstandvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Sie wies darauf hin, dass der „Pioneer Fund zur Förderung von Innovationen“ Produkte, Prozesse und Dienstleistungen unterstützen will, die von konkretem Nutzen auch für die Kundinnen und Kunden der ENTEGA sein sollen: „Wir wollen mit unserer Förderung vor allem Ergebnisse herausfordern, die zu einer Erleichterung des Alltags Seite: 2/2 führen – Technik also, die das Leben bequemer, einfacher, sicherer macht“, so die ENTEGA-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Die TU Darmstadt wird ein universitätsinternes Forschungsförderprogramm auflegen, das aus einem „Pioneer Funds“ mit einem jährlichen Volumen von 600.000 Euro finanziert wird. Die Förderung richtet sich an Studierende und Wissenschaftler, die ihre Forschungsergebnisse in die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Anwendung überführen wollen, deren Ergebnisse aber noch keinen Reifegrad aufweisen, der eine zeitnahe Verwertung erlaubt. Die Förderung soll zur Reifung beitragen und die Voraussetzungen für eine spätere Verwertung erhöhen. Das Programm richtet sich zudem auch an Gründungsinteressierte, die sich vorstellen können, Forschungsergebnisse im Rahmen eines Start-up zu verwerten.

Die Förderrichtlinie mit den konkreten Antragsvoraussetzungen wird voraussichtlich Anfang 2017 veröffentlicht.

 

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