datapath.io
Eines der Dinge, die der Startup-Szene FrankfurtRheinMain gut tun, sind echte Success-Stories. Definitiv auf einem guten Weg dahin ist das Mainzer Startup Datapath.io, das kürzlich mit einer fast siebenstelligen Finanzierungsrunde auf sich aufmerksam gemacht hat.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Hallo, mein Name ist Sebastian Spies, ich bin der Founder von datapath.io zusammen mit meinem Partner Sascha Coldewey. Ich hatte die Idee zu datapath.io und deren technischen Umsetzung und Sascha ist für den kaufmännischen Part mit Marketing und Sales zuständig.

Datapath.io kann durch seine technische Lösung den Daten-Traffic für seine Kunden so optimieren, dass deren Applikationen schneller und kostengünstiger ausgeliefert werden. Einfach gesagt, wir steigern die Performance des Internets. Das ist vor allem für Branchen wie Adtech, Gaming und FinTech wichtig. Dort zählt jede Millisekunde.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Datapath.io?

Die Idee und das theoretische Wissen zu der Technologie kam mir durch meine Arbeit bei der DE-CIX und NIST (National Institude of Standards and Technology). Seit 2009 arbeite ich an der technischen Umsetzung. 2014 konnte ich Sascha für die Idee gewinnen und seitdem feilen wir auch an dem Produkt und der Art wie wir es verkaufen können, so dass es auch für den Kunden den größtmöglichen Nutzen hat. Offiziell haben wir dann im Mai 2015 gegründet.

Sebastian Spies
datapath.io-Gründer Sebastian Spies

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung des Startups gestemmt?

Das war nicht ganz so einfach. Wir haben insgesamt über 2 Jahre gebraucht. Ursprünglich wollten wir zusammen mit der ISB und einem strategischen Partner eine Finanzierung stemmen, was leider aus den unterschiedlichsten Gründen nicht geklappt hat. Dann konnten wir beim Accelerator „Techstars“ einen Platz gewinnen und haben dort 3 Monate in Berlin teilgenommen. Aufgrund dessen haben wir dann 2 große Investoren und weitere Angels gewonnen, die nun auch letztendlich unsere Finanzierung gestemmt haben.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Finanzierung war unser größter Stolperstein, ohne Moos nix los.

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an Datapath.io?

Außer uns haben wir 7 Festangestellt und 1 Praktikant. Davon sind 4 Programmierer, 1 Sales, 1
Marketing und 1 BackOffice-Mitarbeiter.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?

Durch unsere Investoren bekommen wir sehr gute Kontakte zur Branche, vor allem auch in die USA, wo wir auch gerne Fuß fassen wollen.

Im März besuchten wir die Cebit als Aussteller, um in Deutschland einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Die Branche ist zum Glück nicht all zu groß und neue innovative Produkte sprechen sie hoffentlich relativ schnell rum. Darüber hinaus sind noch 5 weitere Messen geplant.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?

Wir hoffen das wir in 5 Jahren ein Standard sind für Netzwerkoptimierung. Wir wissen, dass es wichtig ist einen langfristigen Plan zu haben aber momentan ist die kurzfristige Planung für uns bedeutender.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

In unserem Fall und für das Produkt was wir haben, ist der Standort Rhein-Main sehr gut. In Frankfurt befinden sich wichtige Internetknotenpunkte, die ja quasi vor der Haustür liegen. Wir wollen in Berlin noch ein zweites Office eröffnen so, dass wir deutschlandweit optimal aufgestellt sind.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Glaubt an eure Idee und nicht lockerlassen, es lohnt sich an seinem Traum festzuhalten.

 

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