Wäre es nicht schön, wenn Du die Chancen Dein Unternehmen erfolgreich durch die ersten 3 Jahre zu führen, um 20 % steigern könntest? Laut einer BMWi Studie aus dem Jahr 2010 „Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen in den erste fünf Jahren ihres Bestehens“ zeigt, dass 20 % der StartUps nicht aus wirtschaftlichen Zwängen heraus die Pforten schließen. Stattdessen sind es psychologische Faktoren, die Jungunternehmer zum Einknicken zwingen und den Traum des eigenen Unternehmens wie eine Seifenblase platzen lassen.

Die Angst zu versagen, zu wenig Unterstützung und Verständnis durch Freunde und Familie, Stress durch hohe Belastung, Unsicherheiten und Gründerdepression. All das sind Auslöser dafür, dass StartUps scheitern.

Stärke Deine psychologische Widerstandsfähigkeit

„Es kommt nicht darauf an, wie fest Du zuschlägst. Es kommt darauf an, wie oft Du wieder aufstehst.“ – Ich kenne den Ursprung des Zitats nicht, aber ich halte es für eines der wichtigsten Leitmotive für Freelancer, Gründer und Entrepreneure. Es ist die psychologische Widerstandsfähigkeit, die jede noch so herausfordernde Situation meistern lässt. In den letzten Jahren habe ich mit vielen Gründern, Unternehmern und Freelancern gesprochen. Über die Jahre hat sich ein 15 Punkte Plan entwickelt, den ich heute mit Dir teilen möchte. Mir hat er dabei geholfen mit mehr Energie in den Tag zu starten, auch schwere Aufgaben zu meistern und Selbstzweifel hinter mir zu lassen.

1. Verstehe, was Du willst

Am Anfang steht die Frage: Was möchtest Du? Was soll das Ziel Deiner Selbstständigkeit sein?

2. Verstehe, warum Du es willst

Menschen haben Bedürfnisse. Diese Bedürfnisse treiben Dich an und jede Handlung in Deinem Leben ist „Bedürfnisgesteuert“.

Aus diesem Grund ist die zweite wichtige Frage: Warum willst Du, was Du willst?

Ist es Geld? Ansehen? Erfolg? Anerkennung? – Je ehrlicher Du zu Dir bist, desto mehr Power kannst Du aus Deinem „Warum“ ziehen.

3. Brenne dafür!

Rufe Dein Warum möglichst oft ab – Investiere Zeit, Geld oder Hingabe. Eben das, was Dir gerade am meisten zur Verfügung steht. Du kannst Zeit mit Geld und Hingabe kompensieren – oder Hingabe mit Zeit und Geld. Doch um Erfolg zu haben, musst Du etwas „ausgeben“ – Du entscheidest, was es sein wird.

4. Plane in einfachen Schritten

Definiere Ziele – am besten SMART – zu den folgenden Fragen:

Was willst Du in 6 Monaten erreicht haben?

Was willst Du in einem Jahr erreicht haben?

Wo willst Du in 3 Jahren stehen?

5. Lauf immer weiter

Hindernisse, steile Anstiege und Probleme gehören dazu – akzeptiere das. Manchmal geht es langsamer und manchmal schneller. Lauf jeden Tag weiter und bleib nicht stehen.

6. Schreibe Erfolge auf

Schreibe Deine Erfolge bewusst auf. Auf diese Art und Weise internalisierst und realisierst Du sie. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Du Dir einredest, dass der Erfolg nur „Zufall“ und „Glück“ war. Siehe dazu: Hochstapler-Syndrom.

7. Fokus

Bevor Du eine Aufgabe erledigst, frage Dich: Wofür ist sie gut?

8. Achte auf Deinen Körper

Dein Körper ist das Schiff auf dem Weg zur Insel des Erfolgs. Lässt Du es verrosten und achtest nicht darauf, dann wirst Du sinken – ganz egal, wie gut es sonst aussieht.

30 Minuten Sport pro Tag, mindestens! – Wieso keine Telefonate führen beim Spazieren?

9. Einfach immer weiter

Auf ein Hindernis gestoßen und Du weißt nicht weiter? Dann stelle Deinem Unterbewusstsein die Frage: „Wie kann ich das Problem lösen?“ und kümmere Dich derweil um eine andere Aufgabe.

10. Wage zu träumen!

Frage Dich: „Was ist das Beste, was aus meiner Idee entstehen kann?“

Auf diese Art und Weise behältst Du immer einen Traum im Hinterkopf und vergisst nie die Potentiale und Möglichkeiten.

11. Warnungen anderer genau bewerten

Du wirst immer „Warnungen“ vor dem erhalten, was Du als nächstes vorhast. Doch diese Menschen sind nicht in Deiner Position, haben nicht Deine Power und nicht Deine Träume. Sie können sich die Energie gar nicht vorstellen, die Du freisetzen kannst, auf dem Weg zu DEINEM Traum.

12. Woher kommt Kritik?

Es gibt drei Arten von Kritikern:

  • Die, die Dir helfen wollen
  • Die, die neidisch sind
  • Die, die keine Ahnung haben

13. Hab Spaß!

Das wichtigste ist, dass Du nie den Spaß aus den Augen verlierst. Das kann bedeuten, dass Du manchmal abbremst und eine Auszeit nimmst.

14. Vertraue Deiner Kreativität

Gute Ideen entstehen und entwickeln sich. Je länger Du auf der Reise bist, desto mehr „Quervernetzungen“ wirst Du sehen und ausnutzen können. Verlass Dich darauf.

15. Nicht gewagt hast Du schon!

Träume zu verwirklichen bedeutet Mut zu haben. Atme tief durch und tu es einfach. Was ist das schlimmste was passieren kann? Meistens ist das Schlimmste nur halb so schlimm, wie es sich am Anfang anfühlt.