plusmarkt24 Logo

Klaus Scholl von Plusmarkt24.com hat nach langjähriger Arbeitserfahrung u.a. im Finanzumfeld den Schritt einer Unternehmensgründung gewagt. Wir haben ihn zu seiner Gründung befragt.


RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Klaus Scholl und ich bin in der Gruppe von PlusMarkt24 der CEO (Chief Executive Officer).
Ich bin primär aus dem Entwicklungsbereich und habe für namhafte Banken, Versicherungen und Unternehmen diverse IT Projekte und Lösungen unterstützt, entwickelt und programmiert.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Eurem Startup?

fotoIn einem Projekt der DG Bank eG. (heute DZ Bank AG) bin ich erstmals mit Medien Druck- und Gestaltung eingebunden gewesen. Später hatte ich für das betriebswirtschaftliche Institut der Deutschen Kreditgenossenschaften u.a. in einem Projekt mit VR-Medien ebenfalls mit diesem interessanten Thema zu tun.

Insbesondere in der Interaktion mit großen online Druckereien ist mir ein erheblicher Unterschied im Bereich Service und Beratung aufgefallen. Viele kleine und mittlere Druckereien sind erheblich leistungsfähiger in Bezug auf Service, Beratung, bieten effektivere Lösungen und sind dabei kaum teurer als die großen Unternehmen.

Durch eine gute Beratung, sind sogar erhebliche Einsparungen an Zeit und Kosten durch effektive Lösungen möglich.
Ein klassischer Helpdesk kann so etwas nicht wirkich leisten. So entstand langsam die Idee zu PlusMarkt24.

Die Idee hiner „PlusMarkt24“ ist sehr einfach. Wir bieten mit unserer online Plattform eine preiswerte Möglichkeit zur Kundengewinnung an. Dabei richten wir uns hier nicht nach großen Unternehmen aus, sondern nach Beratung und einer hohen Serviceorientierung. Die Mitgliedschaft bei PlusMarkt24 ist sehr günstig und amortisiert sich dadurch entsprechend schnell. Die Nutzung zur Anfrage an die Mitglieder/Partner von PlusMarkt24 ist grundsätzlich kostenfrei!

Der Kunde gibt seine Anfrage entweder frei oder mit Hilfe von einfachen Masken ein und nach einer qualitativen Prüfung, wird diese Anfrage an alle entsprechenden Partner von PlusMarkt24 per E-Mail weitergeleitet. Durch hinterlegte Kontaktinformationen kann der Partner dann selbst mit dem Kunden Kontakt aufnehmen. Eine Vermittlungsprovision oder sonstige Kosten fallen weder für die Kunden noch für die Partner an. Zusätzlich bieten wir zumindest aktuell kostenlose Werbe-, Info und Sonderangebote für unsere Partner an.

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung des Startups gestemmt?

Die Finanzierung wurde in der Hauptsache durch Eigenmittel der Geschäftsleitung von Klaus Scholl und Rene Luettig erbracht. Die technische Implementierung ist inzwischen abgeschlossen aber es fehlt aktuell noch an Mitteln für einen effektiven Vertrieb und eine gute PR Struktur. Aktuell denken wir über eine weitere Beteiligung im Vertriebsbereich oder eine Crowdfunding-Aktion nach.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Der noch größte Stolperstein ist aktuell die Bekanntheit des Portals. So hatten wir zunächst mit einer telefonischen und E-Mail Akquise viele Unternehmen über die Möglichkeiten des Portals informiert. Das Resutat war zunächst positiv bis wir dann die erste Abmahnung von 6.000 EUR wegen einer einzigen E-Mail Anfrage auf dem Tisch hatten! Hält man sich strikt an das Telekommunikationsgesetz, so ist eine normale Akquise von Neukunden, juristisch eigentlich gar nicht mehr möglich!?

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?

In erster Linie nutzen wir aus oben genannten Gründen inwischen z.B. Facebook mit einer Firmen- und Gruppen Seite zur PR.
Darüber hinaus verwenden wir normale SEO Techniken und Google AdWords.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?

Aktuell unterstützt das Portal den Bereich Druck- und Werbegestaltung. Die Konzeption von PlusMarkt24 ist offen ausgelegt und könnte in Zukunft auch anderen Branchen mit hoher Serviceorientierung wie z.B. Reinigungsdienste, u.s.w. abdecken.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Da wir mit unserem online Portal im Prinzip von einem Standort-unabhängig sind, ist der Standort nicht unbedingt entscheidend. Die Infrastruktur und technischen Möglichkeiten im Rhein-Main Gebiet sind auf jeden Fall eine erste Wahl als guter Standort.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Ich denke mal, dass in erster Linie die Idee natürlich das Wichtigste bei einem Startup ist. Die größte Herausforderung ist jedoch eine Idee, ein Produkt oder eine Dienstleistung bekannt zu machen. Die vielen Möglichkeiten von Print und Web zeigen im ersten Moment zwar viele Möglichkeiten der Werbung auf. Allerdings ist heute sowohl Print und Web vollständig kapitalisiert und ohne große Mittel ist je nach Branche fast nichts mehr zu erreichen. Darüber hinaus stellt in vielen Bereichen eine gewisse Monopolisierung von Großunternehmen eine sehr hohe Hürde dar. Jeder Gründer sollte am besten schon am Anfang seines Konzeptes der Werbung und späteren Zielgruppe eine sehr hohe Priorität einräumen. Ein Produkt kann noch so gut, preiswert und einzigartig sein, wenn es nur wenige kennen oder finden, kann dies weitere erhebliche Kosten auf dem Weg zur Tragfähigkeit mit sich bringen.

__________________________________________________________________

WERDE TEIL DER STARTUP-COMMUNITY IN FRANKFURT/RHEIN-MAIN!

Schenke uns Dein „gefällt mir“ bei Facebookfollow uns bei Twitterabonniere unseren RSS-Feed und nutze die Sharing-Funktionen unter unseren Beiträgen. Du kannst auch einen Gastbeitrag schreiben oder Informationen über Dein Startup einreichen.

41bBqRbR2ML._SX348_BO1,204,203,200_Startup-Buch des Monats:

Das Fan-Prinzip – Mit emotionaler Kundenbindung Unternehmen erfolgreich steuern von Roman Becker und Gregor Daschmann