OFG organic gym foodIn diesem Gründer-Interview sprechen wir mit Matthias Würzberger von Organic Gym Food. Das Team möchte biologische Ernährung für sportlich aktive Menschen auf dem deutschen Markt platzieren.

RMS: Bitte stellt Euch uns kurz vor. Wer seid Ihr und was macht Ihr?
OGF: Wie es der Startseite unserer Homepage (http://www.organicgymfood.com/) zu entnehmen ist, produziert Organic Gym Food natürliche und biologische Ernährung für sportlich aktive Menschen. „Whey me“, ein „Bio“-Proteinpulver, ist unser erstes Produkt.

Gegründet wurde das Unternehmen von Iva Matejkova, Mladen Markovic und mir. Unsere Wege kreuzten sich am gemeinsamen Arbeitsplatz in der Gastronomie. Wir sind sportbegeistert und teilen dadurch das Interesse an gesunder Ernährung.

RMS: Wie kam es dann zur Gründung von Organic Gym Food?
OGF: Wir machen alle drei Sport. Iva eher im Freizeitbereich, Mladen und ich im Fitness- und Kraftbereich. Hinter uns liegt ein langjähriger und schwer verdaulicher Weg durch bunte und blinkende Regale voller Eiweißprodukte und sonstiger Nahrungsergänzungsmittel.

Vor ca. 2 Jahren wurde ich in den USA dann zum ersten Mal mit dem Angebot biologischer Eiweißpulver und Proteinriegel konfrontiert und war spontan begeistert. Zurück in der Heimat, begannen wir mit einer detaillierten Recherche zu diesem Thema und analysierten das bestehende Angebot auf dem deutschen Markt. Das Ergebnis war sehr ernüchternd und wir haben sofort das ungenutzte Potenzial erkannt.

Es folgte ein Konzept und dessen Vorlage bei einem befreundeten Hersteller für Naturprodukte. Seine durchweg positive Meinung und seine extrem wertvolle Unterstützung bei der Entwicklung unseres ersten Molkenproteinpulvers „Whey me“, machten aus uns Organic Gym Food.

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung des Startups gestemmt?
OGF: Wir haben für die Firmengründung unsere eigenen finanziellen Reserven verwendet. Dieses Risiko muss man auch einfach bereit sein einzugehen.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?
OGF: Von der Entwicklung eines Produkts bis zur Fernsehwerbung während des „Super Bowl“ vergeht ja zum Glück ein wenig Zeit. Wir sind in kleinen, aber sehr gründlichen Schritten nun mit der Entwicklung und der Testphase durch und werden jetzt die Punkte Unternehmenskommunikation und Vertrieb in Angriff nehmen.

Dabei greifen wir zunächst auf unseren großen Bekanntenkreis, Social Media und rein biologische Mundpropaganda zurück. Im nächsten Schritt werden dann Berater und Agenturen ins Spiel kommen, um die für das Wachstum relevanten Bereiche zu optimieren und die Produktpalette entsprechend zu erweitern.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?
OGF: Selbstverständlich möchten wir Organic Gym Food nicht nur ideolgisch, sondern auch beruflich betreiben. Wir wollen von unserem Unternehmen leben können und ein seriöses Produkt auf dem Markt etablieren. Wie in jedem anderen Unternehmen ist für uns das Maximum wesentlich interessanter als das Minimum.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?
OGF: Tendenziell bietet das Rhein-Main-Gebiet im Vergleich zu anderen Gebieten sehr gute Voraussetzungen, da man hier neben einer hohen Kaufkraft und offenen Zielgruppen auch einen sehr gesunden Wettbewerb vorfindet. Hinzu kommen die hervorragende Infrastruktur und der Bonus zahlreicher internationaler Einflüsse durch den Flughafen und die Banken.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?
OGF: Der Frankfurter zitiert Goethe: „Aus den Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“

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