Kann ein Elektriker erklären, woran Führungskräfte heutzutage scheitern? Ein Theologe überzeugend darüber referieren, wie ein Unternehmen funktioniert? Oder ein Firmengründer das heimathafen-Publikum dazu bringen, über Gott nachzudenken? Na klar – wenn er Armin Ruser heißt!

Armin RuserArmin ist gelernter Elektriker, studierter Theologe, viel gelesener Autor, gefragter Redner sowie Gründer von AHA-Videos. Außerdem sitzt er, seitdem das Schicksal ihn vom Motorrad geworfen hat, im Rollstuhl. Und genau dieser Rollstuhl steht sinnbildlich dafür, dass Plan B nichts ist wofür man sich schämen müsste. Denn im Leben kommt es leider häufig anders als man denkt.

Aber deshalb von Anfang an auf Pläne verzichten? Weit gefehlt. „Was ist mein Ziel? Wie gelange  ich dorthin?“ Als Unternehmer kommt Ihr nicht daran vorbei, diese Fragen überlegt zu beantworten. Und wenn alle Annahmen sich als falsch herausstellen? Seid bereit, Euren Weg entsprechend anzupassen.

Am Ende zählt vor allem wer dabei rauskommt. Also: Was hat die Reise aus Euch gemacht? Zwischenmenschliche Beziehungen prägen uns wohl am meisten. Lasst sie daher bei aller Hektik auf der Suche nach dem Erfolg nicht außer Acht. Und sonst?

  • Darlehen können uns zum Sklaven einer Bank machen –  es geht öfters ohne als Ihr denkt.
  • Mitarbeiter, bei denen die Ergebnisse nicht stimmen, solltet Ihr gehen lassen – besser früher als später und zum Wohle aller Beteiligten.
  • Vertriebler sind meist Wettbewerbstypen, die Ihr besser nicht im Voraus bezahlt.
  • Qualität zahlt sich langfristig aus – billig kommt einen immer teuer zu stehen.
  • Regelmäßige Kontrollen helfen, ans Ziel zu gelangen.

Der Unternehmeralltag fällt zudem leichter, wenn Ihr ungeliebte Aufgaben delegiert und Euch auf Eure Leidenschaft konzentriert. Dieser Schritt ist keinesfalls verwerflich. Schließlich kommen wir in unterschiedlicher Ausprägung auf die Welt. Und des einen Leid bedeutet manchmal des anderen Freud.

Kein Projekt beweist das besser als „Mut zur Macke“. Maria Kriegmaier, Vanessa Jahnke und Kayleigh Trajkovski (im wahren Leben Kommunikationsdesign-Studentinnen an der Hochschule Rhein-Main) zeichnen für dieses interaktive Konzept verantwortlich, das im Rahmen des Projekts „Stadt der Zukunft“, der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz entstanden ist.

Mut zur MackeDas Ziel
Die Stadt Wiesbaden durch Humor und Charakter ihrer Bürger lebens- und liebenswerter machen.

Das Mittel
Eine Sammlung von Spleens, bei der man gemeinsam lacht, statt sich gegenseitig auszulachen.

Die Werkzeuge
Facebook-Seite, Website, App, Plakate, Visitenkarten, Boxen, Pinnwände und vieles mehr.

Etliche äußerst merkwürdige Angewohnheiten haben die Macherinnen bereits gesammelt. Wie sieht es mit Euch aus? Was macht Euch eigen- und einzigartig? Schaut am besten zuerst die Videos zum Abend voller Macken an – sie werden demnächst auf der Donnerstalk-vimeo-Seite zu sehen sein. Und anschließend: teilt Eure Schrullen via Facebook oder E-Mail mit. Vielleicht findet Ihr sogar neue Seelenverwandte – man weiß ja nie.

Der letzte Donnerstalk im Jahre 2015 findet am 03. Dezember statt. Er richtet sich vor allem an diejenigen unter Euch, die des Öfteren „Hilfe, ich bin mein eigener Chef!“ schreien und bietet mit dem Thema „Work-Life-Balance, Zeitmanagement und Stressbewältigung für Selbständige“ einen Wegweiser in ein beschauliches 2016.

 

Fotos: heimathafen Wiesbaden

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