GradeView_StaufenbielJetzt geht’s in Richtung international. Die Gradeview-Gründer Max Weber und Jonas Menk, beide aus dem Rhein-Main-Gebiet stammend, verkaufen ihre Online-Plattform zur Notenverwaltung für Studenten an das Staufenbiel Institut.

Es war nicht das höchste Gebot, aber das interessanteste. Staufenbiel Institut bietet den beiden Jung-Unternehmern aus Passau die besten Entfaltungsmöglichkeiten für ihre Online-Plattform Gradeview. „Staufenbiel Institut gehört zu einer internationalen Gruppe. Da sehen wir beste Voraussetzungen, unsere Plattform auch in anderen Ländern noch erfolgreicher zu machen“, sagt Max Weber (25 Jahre).

Aber noch andere Aspekte haben aus Sicht der Gründer den Ausschlag für das Unternehmen gegeben. „Der gute Ruf bei Studenten und Arbeitgebern, gepaart mit einem starken Sales, das waren für sich schon gute Gründe. Das starke Aus- und Weiterbildungsangebot auf mba-master.de und die erfolgreiche Jobbörse für Studenten und Absolventen waren dann aber das Tüpfelchen auf dem i.“ So bekommen User demnächst einen noch besseren Service: Sie können nach wie vor ihre Noten verwalten, sich mit anderen vergleichen und hochrechnen, wie sie beim Examen abschneiden. Bald bekommen sie aber durch den Masterfinder passende Studienangebote und durch die Staufenbiel Jobbörse passende Jobs in ihr E-Postfach. „So wird das Angebot von Gradeview noch greifbarer“, erklärt Jonas Menk (26 Jahre).

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Aus einer Studentenidee wird ein Start-up

Begonnen hat alles im Jahr 2013, als Max aus einer Studentenidee ein Start-up machte. Der damalige BWL-Student verwaltete zu der Zeit seine Noten noch in einem selbst entworfenen Excel-Sheet. Das Interesse seiner Kommilitonen an seiner Programmierung war so groß, dass er gemeinsam mit seinem Schulfreund Jonas eine Webseite entwickelte, die nicht nur Noten verwaltet, sondern auch den Leistungsvergleich mit anderen Studenten des gleichen Fachs ermöglicht. Jonas war der perfekte Partner für das Vorhaben: Der damalige Maschinenbau-Student kannte sich bestens mit der Programmierung von Webseiten aus.

Mosaikstein für die Zielgruppenansprache

Der Verkauf des Start-ups ist nun der nächste Schritt, um die Geschäftsidee auf solide finanzielle Füße zu stellen und einem breiterem Publikum bekannt zu machen. Bisher stemmten die beiden Studenten die Finanzierung selbst ohne Investoren. Im Markt sorgt die Akquisition des Start-ups durch Staufenbiel Institut für Überraschung, doch liegt der Vorteil für das Unternehmen auf der Hand. „So können wir unsere Wachstumsziele noch schneller erreichen, denn Gradeview ist für uns ein wichtiger Mosaikstein in der frühzeitigen Ansprache unserer Zielgruppe der Studenten“, sagt Geschäftsführerin Birgit Giesen. „Wir wollen den Studenten Tools bieten, die ihnen einen großen Nutzwert bieten.“

Studenten erhalten durch die Verschmelzung der Angebote von Gradeview und des MBA- und Masterportals in Zukunft dann Jobs und Studienangebote passend zu ihren Noten, ihrem Fach und dem Fortschritt ihres Studiums. „Durch den Kauf von Gradeview können wir Studenten jetzt also noch zielgerichteter auf dem Weg durch das Studium zum Job begleiten. Wir haben Jobs, wir haben Studienangebote – und mit Gradeview haben wir nun den passenden Zusatzservice für unsere User“, so Björn Sorge. Der Director of Products & Communications freut sich, „mit Jonas und Max zwei tolle Unternehmerpersönlichkeiten im Team zu haben“.

Gradeview wird als eigene Plattform bestehen bleiben. Die Gründer werden Teil vom Team von Staufenbiel Institut, aber weiterhin für die Weiterentwicklung und den Ausbau ihrer Idee  – auch international – zuständig sein.

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