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Georg Faust (45) und Holger Heinze (32) betreiben in Bad Homburg einen Online-Versandhandel. Der im August 2014 mit 300 Artikeln gestartete Online-Shop mit dem Namen Monagoo (kurz für Mother Nature’s Goods) ist mittlerweile auf fast 5.500 Artikel angewachsen.

Angeboten wird Kleidung, Schuhe, Kinder- und Babyartikel, plastikfreie Alternativen für die Küche, Spielzeug, Sportkleidung und Geschenke. „Alles, was in unser Nachhaltigkeitsbild passt“ sagt Heinze. Das Unternehmen hat einen Nachhaltigkeitsbeauftragten bestellt, der überprüft, ob angebotene Produkte und ihre Hersteller auch alle Anforderungen erfüllen. „Nur wenn wir sicher sind, dass soziale, ökologische und ökonomische Mindestkriterien erfüllt sind, akzeptieren wir etwas für unseren Shop. Ohne Kompromisse und ohne Aufrechnen“ fügt der gebürtige Bad Homburger, aufgewachsen in Oberursel, hinzu.

IMG_7910Nun will das Unternehmen expandieren und die bekannten Wettbewerber angreifen. Dies soll vor allem mit einem nachhaltigen Logistikcenter im Rhein-Main-Gebiet gelingen.

„Viele unserer Partner wünschen sich eine Einbettung in nachhaltige Liefer- und Logistikketten.“ sagt Faust, der als erfahrener Logistikmanager und Gründungsmitglied des Bündnis für Nachhaltige Textilien am 10. und 11. März 2015 an der G7-Konferenz „Nachhaltige Lieferketten“ unter Schirmherrschaft der Bundesminister Nahles und Müller teilnahm. „Genau bei der Logistik fehlt es oft noch, wenn man die ganze Lieferkette anschaut.“

Aber Bad Hersfeld ist kein Modell für die Zukunft. Denn respektvolle Logistik, die Rücksicht auf Mensch und Planet nimmt, ist möglich und bezahlbar. „Natürlich ist das etwas teurer. Aber immer noch bezahlbar, wenn man sich intelligent zusammen tut.“

Gemeinsam mit Partnern will Monagoo nachhaltige Lagerlogistik mit innovativen Angeboten im Bereich Ökoverpackung und Füllmaterial anbieten. „Wenn wir eine Lösung für sozial verträgliche Lagerlogistik anbieten können in Verbindung mit ökologischen Verpackungen und CO2-neutralem Versand, und wenn wir die Kostenstruktur so flexibel gestalten können, dass auch Kleinbetriebe sich das leisten können – dann kann niemand mehr behaupten, Logistik müsse so sein wie wir das ständig in Horror-Reportagen sehen.“, so Faust, der sich seit Jahren für soziale Logistiklösungen stark macht.

Zur Finanzierung des Projektes hat Monagoo nun auf der Plattform Startnext bis 9.4. die Bevölkerung aufgerufen, kleine Beträge beizusteuern. Als Dankeschön erhalten Unterstützer Zugang zur geschlossenen Community und Dankeschöns wie Limited Edition Schuhe, Kaffeebecher oder eine Reise nach Pakistan zum fairen Schuhlieferanten.

Website der Kampagne: www.startnext.com/monagoo

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