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Erst kürzlich haben wir Euch das Startup Studybees vorgestellt, jetzt haben wir Mitgründer Fabian Klein im Interview zu ein paar mehr Hintergründen zur Idee und den Plänen des Gründerteams befragt.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Ich bin Fabian, einer der Gründer von Studybees – einer neuen Vermittlungsplattform für Nachhilfe von Studenten für Studenten.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Eurem Startup?

Auf der einen Seite waren wir erstaunt, dass Studenten mit Schwierigkeiten im Studium alleine gelassen werden. Es gibt keine zentrale Anlaufstelle für studentische Nachhilfe in Deutschland, obwohl fast jeder Student in seinem Studium mit dem einen oder anderen Kurs kämpft. Andererseits hatten wir alle selbst schon Nachhilfe gegeben und fanden die Relation zwischen dem, was Nachhilfelehrer bei traditionellen Nachhilfeinstituten verdienen und dem, was die Nachhilfeschüler pro Stunde zahlen müssen, unverhältnismäßig.

Bei existierenden Nachhilfeplattformen haben uns langwierige Anmeldungs- und Bewerbungsprozesse gestört und das Design und die Benutzerfreundlichkeit dieser Plattformen bietet noch viel Potenzial zur Verbesserung.

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung gestemmt?

Zuerst haben wir das Start-up aus unseren Ersparnissen finanziert, was gereicht hat, um einen funktionierenden Prototyp zu entwickeln. Als wir dann den Innovator´s Cup 2014 der innoWerft – dem Technologie und Gründerzentrum von SAP, Stadt Walldorf und Land Baden-Württemberg – gewonnen haben, haben wir uns dazu entschlossen Studybees in Vollzeit voranzutreiben.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau von Studybees überwinden musstet?

Große Stolpersteine waren sicherlich die Vielzahl an rechtlichen Hürden und Regulierungen sowie der bürokratische Aufwand.

Das Gründerteam von Studybees
Das Gründerteam von Studybees

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an Eurem Startup?

Inzwischen sind wir 4 Leute.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?

Wir haben mit Facebook-Werbung und Flyeraktionen gestartet und hatten schon zu Beginn großen Erfolg mit unserer PR-Kampagne. Ein wichtiger Bestandteil, unsere Bekanntheit unter Studenten weiter auszubauen sind inzwischen auch Kooperationen mit Hochschulen, anderen studentischen Start-ups und Plattformen, deren Fokus ebenfalls Studenten sind (falls ihr an einer Kooperation interessiert seid, schickt uns gerne eine Mail an info@studybees.de).

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?

Innerhalb der nächsten 3-5 Jahre würden wir Studybees gerne für alle Studenten in Deutschland verfügbar machen und die erste Anlaufstelle für Studenten mit Nachhilfebedarf werden.

RMS: Wie betrachtet Ihr Euren Gründungsstandort? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Für uns war die Region ein guter Ort, um unser Start-up zu gründen, da es in der Region viele renommierte Universitäten und Hochschulen gibt und wir so von Beginn an in der Nähe unserer Kunden und Kooperationspartner sein konnten.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, möglichst früh einen ersten Prototyp zu bauen und diesen zu testen, um so die Nachfrage einschätzen zu können, bevor man zu viel Zeit und Geld investiert.

 

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