paraparkIn ganz Deutschland verbreitet sich eine neue Art von Team-Spiel unter dem Namen „Live Escape Game“. Dabei begibst Du Dich mit Deinem Team in einen aufregenden Wettkampf gegen die Zeit und den Raum. Sobald sich die Tür schließt beginnt ein urbanes Abenteuer voller mysteriöser Gegenstände, Rätsel und Codes.

Wir haben Manuel Wilhelm, den Betreiber von ParaPark Frankfurt, zu seinen Erfahrungen bei Gründung und Betrieb eines solchen Game-Angebots befragt.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Manuel Wilhelm und ich betreibe seit August 2014 als Lizenznehmer von ParaPark die erste Deutschlandfiliale des gleichnamigen ungarischen Escape-Game-Anbieters.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Eurem Startup?

Nachdem ich auf das Konzept von ParaPark aufmerksam geworden bin, informierte ich mich über das Thema der realen Escape-the-Room-Spiele und war relativ schnell davon begeistert. Nach einem Treffen mit ParaPark-Gründer Attila Gyurkovics in Budapest entschloss ich mich den ersten ParaPark in Deutschland zu eröffnen.

RMS: Wie habt Ihr die Finanzierung des Startups gestemmt?

Die Finanzierung erfolgte mit Eigenkapital.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Schwierig war es vor allem, eine geeignete Fläche zu vernünftigen Konditionen zu finden. Eine innerstädtische Lage war uns wichtig, da ist die Auswahl an bezahlbaren Flächen in einer Stadt wie Frankfurt natürlich gering.

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an Eurem Startup?

Hier in Frankfurt arbeiten derzeit insgesamt 5 Personen an dem Projekt, zusätzlich erhalten wir eine Menge Unterstützung von unserem „Mutterschiff“ in Budapest.

1RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?

Zu Beginn setzten wir hauptsächlich auf Mund-zu-Mund-Propaganda, inzwischen arbeiten wir mit einer Marketingagentur zusammen, die uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und uns in diesem Bereich viel Arbeit abnimmt.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?

Wir sind bereits auf der Suche nach einem zweiten Standort, an dem wir insgesamt 4 Räume anbieten können. Außerdem arbeiten wir gerade gemeinsam mit der Zentrale in Budapest an der Weiterentwicklung des Konzepts. Es gibt noch viele neue Ideen, die wir in den nächsten Jahren umsetzen wollen.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Aufgrund Ihrer enormen Wirtschaftskraft ist die Region mit Sicherheit für jede Art von Unternehmen interessant. Für Start-Ups kann das aber wiederum auch ein Nachteil sein, da die Hürde für einen Markteinstieg höher ist als in vergleichsweise weniger entwickelten Regionen.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?

Remember why you started – Gerade beim Auftauchen neuer Probleme ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, warum man sich für diesen Weg entschieden hat.

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