An was denkt man wohl zuerst beim Großraum FrankfurtRheinMain? Für viele steht bei der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit ihren 5,5 Mio. Einwohnern in erster Linie eines im Vordergrund: Frankfurt als Finanzmarktplatz, der mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Börse sowie dem Hauptsitz vieler deutscher Großbanken auch einiges vorzuweisen hat.

Mit dem Aufleben der Gründerszene in FrankfurtRheinMain haben sich in den letzten Jahren auch im FinTech-Bereich einige Startups aufgetan, die von der Stärke des Standorts profitieren möchten.

In einer zweiteiligen Serie möchten wir Euch 10 Finance-Startups aus FrankfurtRheinMain vorstellen, von denen ihr zumindest einmal gehört haben solltet.

bettervest

bettervest ist die erste Crowdinvesting-Plattform für Energieeffizienz-Projekte. Über die Plattform kann die Crowd sich an der Durchführung von Energieeffizienz-Maßnahmen, von der Umstellung auf moderne Leuchtmittel bis hin zur Anschaffung von Blockheizkraftwerken (siehe die finanzierten Projekte), beteiligen. Hierfür erhalten sie eine Beteiligung an den Einsparungen, die sich in einer Renditen von 6–10% auszahlen soll.

Das Team von bettervest konnte bereits zahlreiche Unterstützer und Gründerpreise gewinnen (Foto: bettervest)
Das Team von bettervest konnte bereits zahlreiche Unterstützer und Gründerpreise gewinnen (Foto: bettervest)

Debitos

Debitos ist Deutschlands erste Online-Forderungsbörse, auf der Unternehmen jede Art von Forderungen verkaufen können. Unabhängig von ihrem Status lassen sich die Forderungen einzeln oder im Paket über die Online-Plattform zum Verkauf anbieten. Mehr als 230 geprüfte Käufer stehen im direkten Wettbewerb zueinander und geben im Auktionsverfahren ihre Gebote ab. Über 1.000 Unternehmen benutzen dieses Angebot schon zur kurzfristigen Liquiditätsbeschaffung durch den Verkauf künftig fälliger Forderungen oder auch zur Verwertung kaufmännisch ausgemahnter Forderungen, titulierter Forderungen, gekündigter Kredite und Insolvenzquoten.

Über das Online-Portal von Debitos können Forderungen von Unternehmen einfach zum Kauf angeboten werden.
Über das Online-Portal von Debitos können Forderungen von Unternehmen einfach zum Kauf angeboten werden.

 

Funder Nation

Funder Nation möchte sich durch die Nutzung von Crowd-Intelligence (über die Plattform Funder World) sowie durch ein sehr erfahrenes Team auf dem Markt der Crowdfunding-Plattformen durchsetzen. Das Team kann nach eigenen Aussagen als einzige deutsche Crowdfunding Plattform auf zwei Jahrzehnte Erfahrung als Venture Capital Investoren zurückgreifen. Das Team kennt sich bereits seit 1997 durch die gemeinsame arbeit bei der Triangle Venture Capital Group. Diese Erfahrungen möchten sie für die Gründer einbringen und so langfristig Erfolge erzielen.

Funder Nation setzt auf die jahrelange Erfahrung seiner Betreiber als Venture Capital-Investoren sowie auf ihre Crowdintelligence-Plattform (Foto: Funder Nation)
Funder Nation setzt auf die jahrelange Erfahrung seiner Betreiber als Venture Capital-Investoren sowie auf ihre Crowdintelligence-Plattform (Foto: Funder Nation)

 

LightFin

LightFin möchte als Crowdfinancing-Plattform junge und mittelständische Unternehmen bei der Deckung ihres Finanzbedarfs unterstützen. Dabei möchten sie als Brücke zwischen den kapitalsuchenden Unternehmen und potentiellen Investoren fungieren. Dabei werden nicht nur klassische Crowd-finanzierte Projekte angeboten, sondern auch ganz bewusst kapitalkräftige Anleger wie Venture Capital-Gesellschaften und Family Offices angesprochen. So können je nach Bedarf des kapitalsuchenden Unternehmen breiter gestreute Finanzierungen oder auch exklusiv professionellen Anlegern vorbehaltene Finanzierungen realisiert werden.

LightFin bietet Unternehmen maßgeschneiderte Finanzierungslösungen und setzt dabei u.a. auf die Crowd. (Foto: LightFin)
LightFin bietet Unternehmen maßgeschneiderte Finanzierungslösungen und setzt dabei u.a. auf die Crowd. (Foto: LightFin)

 

vaamo

vaamo möchte Geldanlage am Kapitalmarkt so einfach wie ein Tagesgeldkonto machen. Hierfür haben die Gründer mit ihrem Team eine Online-Plattform entwickelt, über die die Kunden ihr Sparziel definieren können (etwa die Anschaffung von einem Haus oder Auto oder ihre Altersvorsorge). Eine kooperierende Bank zieht dann monatlich den gewünschten festen Betrag vom Konto des Anlegers ein und legt ihn an. Dabei spielt die Risikofreude des Anlegers eine wichtige Rolle. Ein Teil wird entsprechend in Aktien angelegt, der Rest fließt in Anleihen oder wird als Barbestand gehalten. Die dabei zum Einsatz kommende Anlagemethode entwickelte das Team zusammen mit der Universität Frankfurt. Es soll so eine Rendite von 4–6 % erreicht werden.

Die Gründer von vaamo möchten die Geldanlage am Kapitalmarkt so einfach machen wie Tagesgeld (Foto: vaamo)
Die Gründer von vaamo möchten die Geldanlage am Kapitalmarkt so einfach machen wie Tagesgeld (Foto: vaamo)

Dies waren die ersten fünf Finance-Startups aus FrankfurtRheinMain. In Kürze folgen die nächsten 5, die sich die lokale Nähe zur Finanzmetropole Frankfurt zum Vorteil machen.

[Dieser Beitrag wurde am 15. August erstmals auf Medium.com veröffentlicht / Foto Frankfurt Skyline: © reisen-sehenswuerdigkeiten.de / pixelio.de]

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