Zentrales Fundbüro LogoJacke im Club liegengelassen, Sonnenbrille im Freibad vergessen, Schlüssel irgendwo zwischen Büro und Haltestelle verloren, entlaufene Katze vermisst? Ab sofort wird es deutlich einfacher und komfortabler, Verlorenes als vermisst zu melden und Gefundenes in der Hoffnung auf Finderlohn dem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Dafür sorgt das neue Portal www.zentralesfundbüro.de.

Es handelt sich dabei um ein Projekt der NEOSULTING GmbH (www.neosulting.de), einem IT-Dienstleister mit Sitz in Frankfurt am Main. Gründer und Geschäftsführer ist der Informatiker Markus Schaarschmidt (30).

Schon beim Start greift das Portal auf über 700 unterschiedliche Quellen zu und verzeichnet über 60.000 Verlustgüter. Bis Ende des Jahres soll sich die Anzahl der Einträge auf 200.000 erhöht haben. Alle Einträge werden übersichtlich und in Kategorien unterteilt auf einer Karte dargestellt. Darüber hinaus bietet Das Zentrale Fundbüro eine Datenbank für Seriennummern, anhand derer überprüft werden kann, ob ein bestimmtes Objekt von anderen Nutzern bereits als verloren oder gestohlen gemeldet wurde. Hierdurch kann dem Kauf von Hehlerware entgegengewirkt werden. „Seriennummern können auch vorsorglich eingetragen werden, sodass bei einem etwaigen Verlust das Gut direkt gemeldet werden kann“, erklärt Geschäftsführer Markus Schaarschmidt.

Kostenlose Profile und Einträge für Unternehmen und Vereine

Unternehmen wie Reiseveranstalter, Restaurants, Clubs, Freizeitparks sowie Vereine können sich ein kostenloses Profil mit Logo und Kurzbeschreibung anlegen lassen, um die Fundsachen ihrer Kunden, Mitglieder oder Gäste umgehend und übersichtlich darzustellen. Damit verbessern sie nicht nur den Service für ihre Kunden, sondern entlasten auch das eigene Personal: Durch die Auslagerung der Verlustgutanfragen haben die Mitarbeitern mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben. Die Grundfunktionen des Zentralen Fundbüros sind kostenfrei und bedürfen keiner Registrierung. Weiterführende Funktionen, wie z. B. ein Suchauftrag, der Neueinträge überwacht und passende Ergebnisse automatisiert meldet, sind bereits in der Entwicklung und werden voraussichtlich im Mai implementiert. Bis dahin soll auch der Zugriff auf die Einträge von bis zu 2.000 lokalen und thematisch spezialisierten Fundseiten möglich sein.
„Anders als vergleichbare Plattformen ist Das Zentrale Fundbüro weder thematisch noch regional eingeschränkt.“, erläutert Markus Schaarschmidt. Außerdem legen die Macher des Portals großen Wert auf eine moderne, intuitiv nutzbare Plattform, die den Bedürfnissen und Gewohnheiten heutiger Internetnutzer gerecht wird.

Eigene Erfahrung führte zur Idee für Das Zentrale Fundbüro

Die besten Ideen basieren oft auf eigenen Erfahrungen. So auch beim Zentralen Fundbüro, dem neuen Meta-Portal für Fundsachen. Im Sommer 2013 vergaß der Informatiker Markus Schaarschmidt an einer S-Bahn-Haltestelle seinen Rucksack. Schlüssel, Sonnenbrille, Geldbeutel und ein USB-Stick mit wichtigen Dateien waren damit erst einmal weg. Für Schaarschmidt begann eine Odyssee: Anfragen beim lokalen städtischen Fundbüro, beim Fundbüro am Hauptbahnhof und beim lokalen Nahverkehrsunternehmen. Dann natürlich auch zur Polizei, schon allein um alle im Geldbeutel befindlichen Dokumente offiziell als verloren und möglicherweise als gestohlen zu melden. Die Antworten der Fundbüros waren zunächst überall die gleichen: Bisher nichts, aber rufen Sie einfach nochmal an. Gleichzeitig scannte er regelmäßig die Online-Einträge unterschiedlichster Fundseiten im Internet. Etliche Tage und viele vergebliche Anrufe sp&a uml;ter schließlich eine positive Antwort vom Fundbüro am Hauptbahnhof, der Rucksack samt Inhalt war abgegeben worden – allerdings anonym, was ihn nicht weiter wunderte, da das Bargeld fehlte. Während seiner Recherche hatte er allerdings festgestellt, dass die meisten bestehenden Fundseiten veraltet, ungepflegt oder thematisch und regional reduziert waren. „So habe ich kurz danach angefangen eine eigene, bessere Plattform aufzubauen, damit andere in einer ähnlichen Situation es zukünftig einfacher haben“, erzählt Schaarschmidt.

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