Der 14. Mai 2014 war ein kühler Tag. Doch im heimathafen Wiesbaden ging es recht heiß her: spannende Ideen wurden diskutiert, dampfender Kaffee  serviert und internationale Gäste begrüßt.

Spannende Ideen, oder: die Pitches auf dem Treppchen

Yoni Shapira testete die Englischkenntnisse aller Anwesenden. Der Israeli lebt sich gerade in Frankfurt ein und stellte Elance vor, einen Marktplatz für Freelancer. Die Idee: Auftraggeber zahlen eine Vermittlungsgebühr. Dafür können sie auf einen Pool von drei Millionen unterschiedlich ausgebildeten Menschen aus 180 Ländern zugreifen. Freelancer haben hingegen die Möglichkeit, kostenlos neue Arbeitgeber kennenzulernen und internationale Projekte zu finden.

Alex Börger möchte die Arbeitswelt auf eine andere Art und Weise optimieren. Sein Ziel ist es, Videos für sich arbeiten zu lassen. Er entwickelte die 1000-Stunden-Woche. Dieses Konzept richtet sich vor allem an diejenigen, die immer wieder das gleiche Thema erklären müssen: Statt sich stets zu wiederholen, nimmt man ein Video auf. Das steht den Interessenten 24 Stunden am Tag zur Verfügung, klärt grundsätzliche Fragen und spart auch noch Ressourcen.

Um menschliche Ressourcen kümmert sich auch Nils Hafa. Er stellte zwei Projekte vor, die Gründern den Weg zum Erfolg erleichtern sollen. „AndersGründer“ hilft dabei, eine Idee zur Lösung eines sozialen Problems in ein nachhaltig wirksames Unternehmen zu verwandeln. Das Team der Social Impact GmbH begleitet den Wachstumsprozess und konnte mit den sogenannten „Social Impact Labs“ in Berlin und Hamburg bereits 100 Start-ups mit auf den Weg bringen. „ChancenNutzer“ richtet sich an junge Menschen mit Migrationshintergrund und Ausländer/innen in Frankfurt. Die Initiative kombiniert individuelle berufliche Orientierung mit umfassender Begleitung auf dem Weg in die eigene Selbstständigkeit.

Mentor Lane fördert ebenfalls die Entwicklung junger Menschen. In einer überzeugenden und unterhaltsamen Darbietung stellte Colin die Idee mittels Rollenspiel vor. Der Herzstück: eine globale Plattform, die Mentoren mit ihren Schützlingen zusammenbringt. Rhein-Main Startups berichtete Euch bereits ausführlich.

Eine weitere Initiative, die den Taten- und Entwicklungsdrang im frühen Alter anspricht: der Aschaffenburg Entrepreneurs Club. Igor Moos  gründete diesen Klub. Er teilt seine Erfahrungen aus dem Sillicon Valley mit anderen, hält Vorträge an Hochschulen und weckt den Unternehmergeist. Igor lässt sich nur ungerne in eine Schublade stecken. Was in einem Land, in dem alles und jeder vernünftig kategorisiert und etikettiert wird, nicht immer leicht fällt. Aber diese Tatsache spornt um so mehr an.

Dominik wies auf den DonnersTalk hin – eine Veranstaltung, bei der unterschiedliche Themen in einer angenehmen Atmosphäre und mit vielseitigem Publikum aufgegriffen werden.

Paul legte allen das Startup Weekend Mainz ans Herz, von dem Ihr an dieser Stelle bereits sehr viel lesen durftet und bestimmt noch mehr hören werdet.

 

Aber da waren noch mehr

Obwohl nicht alle eine bestimmte Idee vorstellen wollten, so kamen sie um etwas ins Rollen zu bringen. Fabian Fauth von FAUTH & GUNDLACH beschäftigt sich mit der Frage: Taugt Wiesbaden als Gründerregion? Sollte sie sich mit Mainz zusammen tun? Oder lieber weiterhin im Schatten Berlins schweigen? Lasst uns Eure Meinung dazu wissen.

Solltet Ihr Euch eher dafür interessieren, wie ein Coach oder Berater sich am besten positioniert und neue Kunden gewinnt, dann empfiehlt Euch Oliver Kissner sein kostenloses E-Book. Schaut einfach auf seiner Website vorbei.

Wer Mode im Sinne hat, der wird sich freuen, dass bei FLORIA – Ultimate Travel Ware demnächst ein exklusives Kleidungsstück für die moderne Frau zu erhaschen sein wird – und zwar made in Germany. Ich durfte das hochwertige Produkt mit eigens dafür in Österreich hergestelltem Garn bereits vorab testen und darf nur soviel verraten: Ladies, was im ersten Augenblick sehr unspektakulär daher kommt, ist ein wahres Wunderwerk. Seid gespannt!

Noch mehr Damenmode, wenn auch in einem anderen Segment, bietet Baroness von Belzheim. Monika Ehmer vertreibt Blusen und Shirts aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Um die Produkte noch besser bewerben zu können, suchte sie beim Gründerfrühstück jemanden, der schreiben kann.

Sie wurde fündig. Gleich zwei potenzielle Kandidatinnen waren dabei: Anke Schölzel – Texterin und immer wieder auf der Suche nach neuen Kontakten. Sowie Bettina Kaus – Texterin für PR und Marketing und Hüterin wahrer Sprachschätze.

Außerdem mischten sich Software Developer, Berater, Projektmanager, ein Crowdinvestor und – natürlich Torsten von Gründertaxi unter die Leute.

Zu guter Letzt. So viel Zeit muss noch sein: Das nächste Gründerfrühstück findet am 9. Juli 2014 statt. Merkt Euch den Termin vor und kommt vorbei!