webdesign-frankfurt-logoMan hört und liest so einiges, wenn man sich auf die Suche nach einem Webdesigner macht. Deshalb möchte ich in diesem Post mit den hartnäckigsten Mythen aufräumen und klären was für die eigene Webpräsenz wichtig ist und welche Möglichkeiten es gibt, den Launch der eigenen Website eigenständig vorzubereiten.

1. Dein Start-Up, deine Persönlichkeit, deine Webseite – Konsistenz und Eigeninitiative

Jede Geschäftsidee fängt mit einer Vision an! Was ist deine Vision? Was möchtest du schaffen und mit welcher Besonderheit? Was motiviert und pusht dich? Diese Fragen klar zu beantworten ist oft nicht einfach, aber enorm wichtig. Setze dich deshalb aktiv mit diesen Punkten auseinander, bevor du einen Webdesigner kontaktierst. Sich blind einem Webworker anzuvertrauen und anzunehmen, er würde dich und dein Produkt schon irgendwie ins rechte Licht rücken, ist ziemlich leichtsinnig. Schließlich sollte deine Webseite dich und deine eigene Idee, so authentisch wie es nur geht, wiederspiegeln und niemand weiss besser als du, was deine Person und dein Start-Up auszeichnet. Sind diese Dinge geklärt, ist das schon die halbe Miete (das ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn auf diese Weise spart man später wertvolle Zeit und Geld). Nun kann man sich auf die Suche nach einem Webdesigner machen. Leichter gesagt als getan…

2. Professionelles Webdesign – was gibt es da alles?

Die Suche nach einem passenden Webdesigner kann sich unter Umständen schwieriger gestalten als anfangs angenommen. Aber woran liegt das? Dafür gibt es mehrere Gründe. Die zwei wichtigsten sind:

  1. „Webdesigner“ ist in Deutschland (und auch in Österreich und der Schweiz) keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Deshalb darf sich jeder als Webdesigner bezeichnen, der sich diesen Job auch zutraut. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, ist es hilfreich, sich auf der Homepage des Webdesigners genauer umzuschauen. Meistens sieht man schon mit bloßem Auge, wenn etwas nicht so ganz stimmig ist. Willkürlich gewählten Farben und übertriebene Formen (Logo, Menü, Schrift), die schlecht miteinander harmonieren, sind die ersten Indizien. Finger weg von sehr abenteuerlich gestalteten Webseiten, ohne Profilfoto, Preis- und Leistungsangaben.
  2. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass es, wie so oft, viele Wege gibt, die nach Rom führen. Es gibt einfach sehr viele Webdesigner, die auch einen guten Job machen und jeder schwört natürlich auf seinen Ansatz und seine Lösung. Aber wodurch unterscheiden sich die Webdesigner überhaupt und welche Alternativen hat man?
  • Da gibt es zum einen die klassischen Coder, die Webseiten mit HTML, CSS, PHP, Flash u.s.w. realisieren. Die Gestaltung von komplexen Webseiten mit diesen Werkzeugen ist in der Regel sehr zeitaufwendig und hat dann auch am Ende Ihren (stolzen) Preis! Für sehr spezielle Aufgaben und Projekte kommt man um diese Herangehensweise nicht herum, für „Otto Normal-Webseiten“ gibt es jedoch günstigere und sinnvollere Alternativen. Außerdem ist man in diesem Fall sehr stark auf seinen Webdesigner angewiesen, wenn es später darum geht, neuen Content (Texte, Bilder, Videos) auf der Webseite zu veröffentlichen.
  • Auf der anderen Seite gibt es im Netz für ’n Appel und ’n Ei Homepage-Baukästen von 1&1, Strato und Co. Mit diesen Online-Tools kann man sehr einfach und schnell eine Homepage im eigenen Browser erstellen und Inhalte einpflegen. Die Bedienung ist intuitiv und man benötigt kein Fachwissen dafür. Allerdings spart man hier nur auf den ersten Blick Geld, denn in der Regel setzt man eine Webseite für mehrere Jahre auf, so kommen am Ende doch ein Paar Euro zusammen. Auch die Design-Auswahl lässt bei den meisten Anbietern noch zu wünschen übrig. Hinzu kommt die Tatsache, dass man auch hier stark eingeschränkt bzw. gebunden ist.
  • Last but not least die populärsten kostenlosen Content Management Systeme WorPress, TYPO3, Joomla und Drupal. Es handelt sich hierbei um sehr mächtige Verwaltungssysteme für Texte, Bilder und andere Inhalte im Internet. Da diese Systeme inzwischen sehr benutzerfreundlich sind, verdrängen sie mehr und mehr das klassische Webdesign und erfreuen sich großer Beliebtheit weltweit. Allen voran das CMS WordPress, welches auf der Programmiersprache PHP basiert:
    Grafik

3. Suchmaschinenoptimierung (SEO) – denke mit!

Auch du selbst kannst relativ einfach dazu beitragen, dass Google deine Webseite schneller indexiert und sie von Interessenten und Kunden besser gefunden wird. Wie das gehen soll? Mit Hilfe von guten Inhalten, die du regelmäßig auf deiner Webseite veröffentlichst. Das können z.B. spannende Informationen über dein Start-Up sein oder themenrelevante Tipps, die Mehrwert bieten (Content Marketing). Wichtig ist, dass du deine Themen und die Schlüsselwörter passend zu deiner Branche wählst und mit diesen in deinen Texten arbeitest. Das ist zwar kein Ersatz für regelmäßige und professionelle SEO-Maßnahmen, für den Start kann das für Google jedoch ein Signal sein!

4. Kommentare, Newsletter, Social Media – ohne geht’s nicht!

Auch die modernste Webseite mit starkem Content, der gefunden und auch gerne gelesen wird, bringt recht wenig, wenn es auf der Webseite keine Möglichkeit gibt, sich zum Geschriebenen zu äußern. Besucher könnten nur eine Frage davon entfernt sein zu Kunden zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass deine Internet-Seite über eine Kommentar-Funktion und die Vernetzung mit Google+, Facebook, Twitter und Co. verfügt. Auch ein Newsletter kann in so einem Fall nicht schaden. WordPress wurde z.B. genau für diese Zwecke entwickelt und hat diese Features bereits an Bord oder lässt sich schnell mittels Plug-ins um diese wichtigen Funktionen erweitern.

5. Flexibles, sicheres und unabhängiges Webdesign-Konzept – kein Mythos!

An dieser Stelle möchte ich kurz auf das beliebte CMS WordPress eingehen und das aus mehreren Gründen. Wir setzen dieses CMS seit einigen Jahren für diverse Online-Projekte ein und sind sehr glücklich damit: Es ist kostenlos und man bleibt langfristig sein eigener Herr. Es ist sicher und flexibel, da eine starke, weltweite Community WordPress mit entwickelt und regelmäßig erweitert (in Form von Updates, Plug-ins etc.). Die Design-Auswahl ist riesig und immer aktuell (alleine der Dienst auf themeforest.com bietet ca. 4000 Designs). Was ebenso wichtig ist: Das eigenständige Veröffentlichen von Texten, Bildern und anderem Content geht mit WordPress sehr einfach vonstatten, wenn man sich etwas eingearbeitet hat! Nach der Installation und Einrichtung ist man komplett autonom und hat auch kostenlosen Zugriff auf diverse Erweiterungen und Themes! Wenn man als Laie genug Zeit und Geduld mitbringt, könnte man die Installation auch in Eigenregie stemmen. Für alle anderen bieten wir unsere Unterstützung an. Wer Interesse hat, kann gerne bei uns vorbei schauen. Mehr Infos gibt es unter Webdesign Frankfurt .

Fazit:

Auf dem Feld der Webentwicklung hat sich inzwischen einiges geändert und viele Sachen sind heute auch für Laien zugänglich. Diese können und (sollten) aktiv werden, denn das Ganze, ob SEO oder Content Marketing, ist wirklich kein Hexenwerk! Was geblieben ist, ist die Kommunikation und auf dieser baut jeder Internet-Auftritt auf!

Am Ende ist es dein Start-Up, welches überzeugen muss!

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