heimathafen Wiesbaden

Am 12. März 2014 konnte der heimathafen Wiesbaden einen kleinen Rekord verzeichnen: das bisher bestbesuchte Gründerfrühstück. Erfreut über den freundlichen Andrang stellten Paul Herwarth von Bittenfeld und Dominik Hofmann kurz vor neun schnell noch ein paar zusätzliche Stühle auf, rückten den ein oder anderen Tisch und machten das Treppchen frei für all diejenigen, die ihr Projekt vorstellen wollten.

Ralf Bolten traute sich als erster zu sprechen. Mit wikimarx möchte er dazu beitragen, dass die Welt ein klein wenig übersichtlicher und dadurch fairer wird. wikimarx lädt Nutzer ein, Verträge unterschiedlicher Anbieter zu analysieren. Und zwar durch Markierung und Kommentierung der wichtigsten Vertragsbestandteile. Daher auch der Name: „wiki“ steht – wie bei Wikipedia – für das Erstellen und Bearbeiten von Online-Inhalten im Team. „marx“ ist der Kunstname für Markierungen.

Auch Sonja Valentin von Finanzwege sorgt für mehr Transparenz. Allerdings auf einem anderen Gebiet. Sie ist zertifizierte Finanzplanerin und Geldcoach. Täglich sucht sie nach individuellen Lösungen für finanzielle Fragestellungen. Gemeinsam mit Desiree Ax von Ax Coaching lädt Sonja zu einer Veranstaltung ein, bei der Ihr mehr über Euch selbst und Eure Ziele erfahren könnt: erfolg-reicher durchs Leben – eigene Ziele umsetzen findet vom 11. bis 13. April 2014 im Kloster Höchst statt.

Thomas von Frappe setzte eines seiner Zwischenziele im heimathafen um: er machte auf die jungen Wilden der Region aufmerksam. Frappe ist der erste Anlaufpunkt für Studenten und andere junge Menschen im Rhein-Main Gebiet, die sich für Start-ups, Unternehmertum und die Verwirklichung eigener Ideen interessieren. Wenn Ihr etwas bewegen wollt, dann traut Euch – schaut bei einem der regelmäßig veranstalteten Events vorbei. Es erwarten Euch Vorträge, Workshops und Exkursionen mit Gleichgesinnten.

Alex Boerger sucht ebenfalls Gleichgesinnte, am liebsten welche aus Mainz. Am 16. Mai 2014 findet im Mainzer Innovations und Gründerzentrum ein Start-up Weekend statt. Wenn Ihr also Lust habt in drei Tagen ein Start-up zu gründen, dann meldet Euch an. Keine Sorge, Ihr werdet nicht alleine sein: Ihr arbeitet in themenbezogenen Gruppen, werdet von Experten aus verschiedenen Bereichen begleitet und habt die Möglichkeit, am Ende des Wochenendes Sieger in einer Kategorie zu werden.

Torsten Schreiber hatte zwar sein Gründertaxi T-Shirt an und tangierte den Begriff bettervest, aufmerksam machen wollte er aber auf zwei andere, verwandte Themen: ein Programm für soziale Innovationen und Social Entrepreneurship – das Social Impact Lab und die AndersGründer, ein Projekt, bei dem Menschen ermutigt und befähigt werden, ihre Idee zur Lösung eines sozialen Problems in ein nachhaltig wirksames Unternehmen zu überführen. Wie Ihr inzwischen wisst, ist Torsten davon überzeugt: Sozialunternehmertum ist gekommen, um zu bleiben.

Florian Hofmann glaubt wiederum an eine andere, sich gerade festbeissende, Konstante in unserer Gesellschaft: Bezahlen ohne Scheine, Münzen und Karten. Denn genau das bietet paij an. Mit der paij App für iPhone, iPad oder Android könnt Ihr bargeldlos, schnell und sicher einkaufen. In Wiesbaden fahren außerdem seit Kurzem die ersten Taxis, in denen man mit dem Smartphone bezahlen kann.

Florian Schreckenbach schloss die Runde mit einem ernsthaften Thema ab – Klimawandel. Florians Projekt LogoWald bekämpft die negativen Folgen des Klimawandels mit Hilfe einer pfiffigen Idee: LogoWald verbindet Wiederaufforstung mit Marketing. Sponsoren finanzieren die Aufforstung von devastierten Wäldern und bekommen dafür 20 Jahre lang globales Marketing sowie die CO2-Emissionsrechte aus dem Wald als Gegenwert für sein Investment.

Gründerfrühstück am 12.03.2014

Rege Diskussionen, ein leises Bleistift-Kratzen der Lokalpresse-Vertreter und das Klicken des Fotoapparates von Arne Landwehr, der uns und Euch freundlicherweise die Bilder für diesen Beitrag zur Verfügung stellte, begleiteten alle Projekt-Vorstellungen.

Im Anschluss, während die Teilnehmer Kontakte knüpften und einzelne Gespräche vertieften, stand Markus Rieck, Patentanwalt bei Fuchs Patentanwälte, für Fragen rund um den gewerblichen Rechtsschutz zur Verfügung.

Das nächste Gründerfrühstück gibt es übrigens am 14. Mai 2014. Wenn also auch Ihr einen Auftritt auf der heimathafen-Treppe absolvieren oder schlicht einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen wollt: Seid dabei!