Große Freude über den Erfolg beim ersten Mainzer StartUp-Slam: Das Siegerteam von Lexalgo nach der „Funke“-Preisverleihung. Foto: Bestfall / A. Valentin StartUp Netzwerk Mainz e.V.
Große Freude über den Erfolg beim ersten Mainzer StartUp-Slam: Das Siegerteam von Lexalgo nach der „Funke“-Preisverleihung.
Foto: Bestfall / A. Valentin StartUp Netzwerk Mainz e.V.

Junges Mainzer Startup überzeugt Jury und Publikum mit Idee einer digitalen Rechtsberatung.

Der Sieger mit der besten digitalen Geschäftsidee in Rheinhessen steht fest: Das Mainzer Unternehmen Lexalgo konnte sich beim finalen Slam im Gründerwettbewerb „Funke“, dem ersten Mainzer StartUp Slam, gegen die beiden anderen Finalisten mit knappem Vorsprung durchsetzen. Nur wenige Minuten Präsentationszeit blieben dem jungen Start-up bei der großen Finalveranstaltung im Roxy in Mainz, um die Jury und die über 200 Gäste von ihrem Konzept einer digitalen Rechtsberatung zu überzeugen.

Nun darf sich das junge fünfköpfige Unternehmen über eine Siegerprämie im Gesamtwert von 50.000 Euro freuen: Ein Jahr lang wird ihm ein mietfreies Büro zur Verfügung stehen. Außerdem erhält es Beratungsleistungen des StartUp Netzwerk Mainz, dem Inititiator des Wettbewerbs. Das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, hat den Wettbewerb gefördert. Bei der Finalveranstaltung waren auch die Staatssekretärin Heike Raab und der Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz, Christopher Sitte, dabei.

Tilman Au, Initiator und Vorstand des StartUp Netzwerk Mainz, lobte das Vorhaben von Lexalgo: „Die Idee von Lexalgo ist bisher einzigartig und trifft genau eine Marktlücke, nämlich eine kurze, aber verlässliche Rechtsberatung in Alltagsfragen“, sagte er. Wegen ihrem schlüssigen Konzept und der Neuheit der Idee habe die Jury Lexalgo ins Finale gewählt. „Wir waren überzeugt, dass die Gründer mit ihrer Entwicklung Erfolg haben werden, vor allem, weil die Rechtsberatung online erfolgt und damit den Nerv des digitalen Zeitalters trifft.“

Bei der Idee von Lexalgo handelt es sich um eine Rechtsberatung für Verbraucher, die über eine Online-Plattform erfolgt. Damit will das Start-up- Unternehmen einen verlässlichen Rechtsrat bei Alltagsproblemen wie einem falschen Bußgeldbescheid, einer Flugverspätung oder bei Ärger im Online- Shopping anbieten. Gerade in solch kleinen Fragen ist eine zuverlässige Beratung für Verbraucher oft unerreichbar.

Lexalgo wird der erste Anbieter juristisch-technologischer Dienstleistungen dieser Art sein. Die Module der Technologie sollen an Unternehmen lizensiert werden, die diese Form der Beratung auf ihrer Website anbieten möchten. Zudem können Endkunden auf der lexalgo-eigenen Webseite gegen ein geringes Entgelt auf rechtlichen Rat zurückgreifen oder sich eine Anwaltskanzlei in der Nähe vermitteln lassen.

„Alle drei Finalteilnehmer können für sich selbst einen großen Sieg verbuchen, denn nur die besten Konzepte wurden unter allen Bewerbungen ausgewählt, um im finalen Slam gegeneinander anzutreten“, erklärt Alexander Schneider, Geschäftsführer des Netzwerks. Ebenfalls bis ins Finale geschafft hatten es die beiden Unternehmen Frag‘ Henry aus Nierstein und ShareMAX aus Hofheim. ShareMAX stellte eine Online-Plattform vor, die Internetnutzer mit den Social- Media-Aktivitäten von Firmen zusammenbringt, und Frag‘ Henry! präsentierte einen digitalen Sommelier, der Kunden im Supermarkt bei der Weinauswahl, passend zu verschiedenen Anlässen oder Gerichten, berät.

Herzlichen Glückwunsch auch von der Rhein-Main-Startups-Redaktion an das Gewinnerteam.

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