HTML heißt doch „Hyperlinks Terrorisieren Mein Leben“. Oder nicht?

Alles eine Frage der Interpretation.

Aber falls Du Dich schon immer für den Webmontag in Frankfurt interessiert, aber noch nie dorthin getraut hast, dann helfen Dir vielleicht folgende Zeilen dabei, nächsten Monat endlich über Deinen Schatten zu springen.

Anmerkung:
Alle subjektiven Eindrücke beziehen sich auf die Veranstaltung vom 13. Januar 2014.

Ist das nicht nur etwas für Computer-Geeks?

Der Webmontag Frankfurt versteht sich als Impulsgeber für die Netzgesellschaft. Das bedeutet: Alle dürfen teilnehmen. (Schließlich gibt es im Rhein-Main-Gebiet nur noch wenige Inseln ohne Internetzugang.) Die Themenwelt ist entsprechend bunt: Informationstechnologie, Kultur, Marketing, PR, und Wissenschaft teilen sich die Bühne.

Entscheidungshilfe:
Schau Dir doch das Programm an. Ist etwas dabei, das Dich interessiert? Dann zögere nicht. Niemand beißt. Ehrenwort.

Reden die wirklich nicht nur über Codes?

Das Motto „Aufbruch“ wurde am 13. Januar 2014 aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Codes: Traten diskret in den Hintergrund. Stattdessen: Gab es jede menge Fragen, die zum Nachdenken anregten.

Was hat die Revolution im Iran bewirkt? Wann erreicht die europäische Raumsonde Rosetta 2014 den Kometen Tschurjumov-Gerasimenko? Wie schaffen es schwerkranke Menschen im Hospiz Tag für Tag zu lächeln? Warum sollte irgendjemand auf den Riedberg ziehen? Welche Überraschungen erwarten uns in den Tropen?

Entscheidungshilfe:
Die Mischung der Themen macht’s. Sie erlaubt Einblicke in unterschiedliche Welten, von denen wir manchmal gar nicht wissen, dass sie in unserer Umgebung parallel existieren.

Twittern die nicht ständig?

Doch. Tun sie. Das mag unhöflich erscheinen. Denn man trifft sich ja hauptsächlich, um anderen zuzuhören und neue Menschen kennenzulernen. Aber so funktioniert die Kommunikation nun mal heutzutage. Sie ist direkt und stellt Wertvorstellungen auf den Kopf. Früher waren Zwischenrufe im Klassenzimmer tabu. Heute darf jeder, der sich traut, mitreden. Zumindest bei Veranstaltungen wie dem Webmontag Frankfurt. Und, wenn er den Hashtag #wmfra nutzt.

Entscheidungshilfe:
Wenn Du Dich unwohl dabei fühlst, dann twittere doch einfach nach der Veranstaltung. Oder schreibe den Verantwortlichen einen Brief. Keiner wird zu irgendetwas gezwungen, aber alle sind dazu eingeladen, aktiv mitzumachen.

Ich habe immer noch ein wenig Angst.

Na dann bring einfach einen Freund mit. Zu zweit ist man beim ersten Webmontag weniger allein. Und wer weiß, vielleicht schaffst Du es irgendwann sogar auf die Bühne. Den Mutigen gehört die Welt. Hat schon meine Oma gesagt.

Oder um das Schlusswort aus dem Vortrag „The Art of Change“ zu zitieren:

Stop Hoping. Make It Happen.

Weitere Informationen zu Events in der Region:

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