stadeo

Das junge Wiesbadener Startup stadeo haben wir Euch bereits einmal vorgestellt. Das „Startup für Startups“ hilft Gründern dabei, sich professionell zu präsentieren, von einzelnen Werbemitteln wie Videos oder einer Website bis hin zu kompletten Marketingkonzepten.

Wir haben Gründer Bob Hardt einmal zu stadeo befragt.

RMS: Bitte stellt Euch uns kurz vor. Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Bob Hardt: Wir sind eine Marketingagentur für junge Unternehmen und haben es uns zum Ziel gesetzt, Startups in ihrer umsatzschwachen Startphase mit normalerweise recht teuren Leistungen aus dem Bereich des operativen und strategischen Marketing zu unterstützen.
Wir bieten faire Preise und flexible Zahlungsmöglichkeiten an.

Wie sieht das im Detail aus?

Zum einen kann der Kunde eine Leistung wie z.B. Fyler-Erstellung, Logodesign, Imagevideo oder die Erstellung des kompletten Corporate Designs aus unserem Leistungskatalog wählen. So kann er sich baukastenartig seine Leistungen zusammenstellen. Ab der dritten Leistung gibt es sogar einen satten Rabatt. Anschließend bekommen wir ein genaues Briefing, was der Kunde wünscht, welches Image er anstrebt und wie seine Vorstellungen sind.
Das Konzept ist einfach.

Wir erstellen die Leistung(en) schnellstmöglichst und der Kunde sucht sich ein für ihn und uns akzeptables Zahlungsmodell aus. So kann er beispielsweise 3 Monate nach Leistungserstellung beginnen eine vorher vereinbarte monatliche Rate zu zahlen.

Ein zweiter möglicher Ansatz funktioniert nicht nach dem Baukastensystem, sondern auf viel individuellere Weise. Wir arbeiten sowohl im operativen als auch im strategischen Marketing mit dem Kunden zusammen. Gemeinsam entwickeln wir Marketingstrategien und setzen diese anschließend um. Natürlich ist auch eine dauerhafte Betreuung des Kunden und ständige Kontrolle der Marketingaktivitäten möglich. Vorgefertigte Preise gibt es für diesen Ansatz nicht. Diese müssen individuell festgelegt werden. Flexible Zahlungsmodelle sind hier aber natürlich auch möglich.

Foto Stadeo
Stefanie Berg und Bob Hardt von stadeo

RMS: Wie kam es zur Gründung von Stadeo?

Bob Hardt: Angefangen hat alles, als ich, Bob Hardt, vor 2 Jahren eine Filmproduktion gegründet hat. Sehr schnell kam Stefanie Berg mit ins Boot, die vor allem im Bereich Audio und Administration unterstützt hat. Kennengelernt haben wir uns in unserem Studiengang Medien Management.

Mit dem Unternehmen „Eigenart Filmproduktion“ hatten wir unsere Höhen und Tiefen, so wie wahrscheinlich jedes Startup. Schon damals haben wir uns ein wenig Unterstützung gewünscht, was den Aufbau unseres Unternehmens betrifft, aber nichts derartiges gefunden. So mussten wir uns alleine durchkämpfen und alles selbst erarbeiten.

Wir sind durch unser erstes Startup sehr viel in Berührung mit anderen jungen Unternehmen gekommen und haben schnell gemerkt, dass diese ähnliche Schwierigkeiten wie wir haben. So haben wir überlegt, wie man dieses Problem lösen kann. Wir fanden, dass sich nicht nur große Unternehmen eine Marketing Agentur leisten können sollten. Gerade in der Gründungsphase ist man mit so vielen Aufgaben beschäftigt, dass man oftmals vergisst oder keine Zeit hat, an einer Neukundenakquise zu arbeiten.

Somit haben wir uns noch einen Designer ins Boot geholt und Stadeo gegründet um junge Unternehmen genau bei diesen Problemen zu unterstützen.

RMS: Wie seid Ihr auf den Namen „stadeo“ gekommen?

Bob Hardt: Der Name „Stadeo“ setzt sich zusammen aus STArtup und viDEO. Da wir aus dem Videobereich kommen und ursprünglich diese Leistung als Schwerpunkt anbieten wollten, lag dieser Name auf der Hand. Schnell haben wir aber bemerkt, dass Startups noch viel mehr brauchen als nur ein Video. Somit haben wir entschieden auch ganzheitliche Marketingkonzepte und deren Umsetzung anzubieten. Der Name „Stadeo“ blieb bestehen.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Ihr bisher bei der Gründung und dem Aufbau des Startups überwinden musstet?

Bob Hardt: Geduldig zu sein. Nichts geht von heute auf morgen. Vor allem nicht wenn man ein Unternehmen organisch aufbauen möchte. Das heisst, ohne äußere finanzielle Hilfe. Daraus ergibt sich das nächste Problem. Wie bekomme ich Kunden um meine monatlichen Rechnungen zahlen zu können? Somit waren wir zu Beginn lange mit unserem eigenen Marketing beschäftigt.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von Eurem Startup weiter auszubauen?

Bob Hardt: Wir versuchen mit den verschiedensten Startup-Plattformen zusammenzuarbeiten, in Form von Kooperationen, die beiden Parteien Vorteile bringen. Außerdem stehen wir schon in Kontakt mit der IHK und dem Arbeitsamt, aus dem sich eventuell noch weitere Möglichkeiten ergeben.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?

Bob Hardt: Als etabliertes Unternehmen mit einer guten Basis an festangestellten Mitarbeitern und einem großen Pool an freiberuflichen Mitarbeitern. So, dass wir flexibel auf die Auftragslage und jeden Kunden reagieren können.

RMS: Wie seht Ihr den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Bob Hardt: Wir sehen das Rhein-Main-Gebiet als einen sehr guten Markt um noch Marktlücken als Startup zu finden.
Anders als beispielsweise in Berlin. Dort ist die Anzahl an Gründungen gerade bei lokalen Unternehmen so hoch, dass der Konkurrenzkampf immens ist.

Der Standort Rhein-Main ist aber ebenfalls eine konjunkturell starke Gegend, in der junge Unternehmen genügend Partner oder Investoren finden können, um schnell zu wachsen.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtet?

Bob Hardt: Durchhalten und nicht unterkriegen lassen. Auch wenn es mal zu einem Niederschlag kommt, unbedingt wieder aufstehen und weiter machen. Durchhaltevermögen wird irgendwann belohnt und alles Andere ergibt sich dann oft von selbst.
Und wenn nicht, einfach bei uns anrufen. Wir helfen gerne! 😉

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