Im Dezember vergangenen Jahres haben wir über den Start eines neuen Co-Working-Spaces in Mainz berichtet und dazu den Mit-Gründer Johannes Treitz bereits einmal befragt. Nun haben wir uns bei Johannes einmal nach der Entwicklung von WORK&FRIENDS erkundigt.

Johannes Treitz (li.) und sein Geschäftspartner Matthias Prinz

RMS: Wie ist es Euch seit dem Start von Eurem Co-Working-Space in Mainz ergangen?
Johannes Treitz: Sehr gut. Die Nachfrage nach Plätzen in unserem Space steigt wöchentlich. Und das, obwohl wir nahezu kein Marketing oder Werbung machen. Wir haben mit dem Konzept definitiv den Nerv der Zeit getroffen. Im WORK & FRIENDS kommen mittlerweile Freelancer, Außendienst-Mitarbeiter und Berater zusammen … und die meisten kommen wieder.

RMS: Was hättet Ihr rückblickend besonders gerne schon früher gewusst?
Johannes Treitz: Die Bürokratie-Hürden haben uns am Anfang ganz schön ausgebremst: Wir hatten etwas Stress mit der Bank bzgl. Kreditkarten und Online-Banking. Dann haben wir die Firmenanschrift nachträglich geändert, wozu wir wieder zum Notar mussten. Davon abhängig war die Handelregister-Eintragung, davon wiederum die Gewerbeanmeldung usw. Das hat einige Dinge unnötig verkompliziert und in die Länge gezogen. Das nächste Mal würden wir uns genauer überlegen, was in welcher Reihenfolge erledigt werden muss und welchen Aufwand nachträgliche Änderungen mit sich bringen.

RMS: Worauf seid Ihr besonders stolz?
Johannes Treitz: Natürlich auf unsere Co-Worker und das tolle Feedback, dass wir von Ihnen bekommen. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn die eigene Vision von anderen geteilt und geschätzt wird. Besonders gut wird die gemütliche und kreative Atmosphäre empfunden. Das unser Space nun besser anläuft als geplant ist für uns ein super Nebeneffekt.

RMS: Ihr habt ein neues Format namens „Bier ab 4“ ins Leben gerufen. Für wen ist das gedacht und was können die Teilnehmer erwarten?
Johannes Treitz: BIER AB 4 richtet sich an Existenzgründer, Unternehmer, Studenten, Freelancer und alle, die gerne was auf die Beine stellen. Wir möchten damit ein Netzwerk in Mainz etablieren, über das sich Interessierte vernetzen können. In ganz lockerer Atmosphäre quatschen wir über verschiedenste Dinge, manchmal gibt es auch kurze Sessions über diverse Themen.

Viele Gründer kommen hierher, um Partner für ihre Projekte zu finden. Die ein oder anderen Deals wurden so auch schon abgeschlossen.

Alles total unverbindlich und ohne Anmeldung. Jeder ist eingeladen, Dienstags ab 16 Uhr bei uns reinzuschauen.

RMS: Was können wir in der nächsten Zeit sonst noch von Euch erwarten?
Johannes Treitz: Wir werden kontinuierlich versuchen, das Arbeitsklima für unsere Co-Worker weiter zu verbessern. In Kürze werden wir zwei weitere Arbeitsplätze einrichten, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können. Darüber hinaus planen wir derzeit ein verbessertes Akkustik-Konzept, damit sich auch bei größerem Betrieb der Geräuschpegel niedrig hält. Gemeinsam mit den Co-Working Spaces in Süd-Deutschland werden wir außerdem am Coworking Summer teilnehmen und ein paar Specials anbieten. Und dann schauen wir mal, wie das Jahr weitergeht. Wir freuen uns auf jeden Fall drauf!

Mehr Informationen zum WORK&FRIENDS gibt es unter www.workandfriends.de.

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