floriandyballa (1)Gestern haben wir Euch das Frankfurter Startup abilife vorgestellt, das Abiturienten die Organisation ihres Abschlusses vereinfacht. Heute haben wir für Euch einen der beiden Gründer, Florian Dyballa, im Interview, um noch etwas mehr über abilife und die Hintergründe des Startups zu erfahren.

RMS: Florian, bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?
Florian Dyballa: Mein Name ist Florian Dyballa, ich bin 21 Jahre jung, angehender Wirtschaftspsychologe und einer der beiden Gründer sowie Geschäftsführer des Start-Ups abilife.de ®.

RMS: Wie kam es zur Gründung von abilife?
Florian Dyballa: Nachdem mein Abitur 2009 in Hamburg ein Paradebeispiel dafür war, wie desorganisiert viele Stufen bei der Planung ihres Abiturs sind, sahen wir einfach die Notwendigkeit die Abwicklung der Abiaktiviäten zu vereinfachen und ins Internet zu verlagern. Das war die Geburtsstunde des Projektes.

RMS: Wie habt ihr die Finanzierung des Startups gestemmt?
Florian Dyballa: Mein Gründerkollege und ich sind bereits ein eingespieltes Team. Wir arbeiten seit nunmehr 5 Jahren erfolgreich zusammen und haben bereits eine Verlagsgesellschaft zusammen gegründet, die heute für Kunden wie Weltbild oder Karstadt arbeitet.

Der Großteil der Geldmittel stammt u.a. daher. Unser Unternehmen ist somit vollständig gründerfinanziert.

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile an abilife?
Florian Dyballa: Wir arbeiten als Team mit sehr vielen Freelancern, Schülern und Kooperationspartnern zusammen. Um flexibel zu bleiben, ist uns ein schlanker Verwaltungsapperat wichtig. Im Büro in Frankfurt beschäftigen wir daher zur Zeit drei Personen.

RMS: Was macht Ihr, um den Bekanntheitsgrad von abilife bei Abiturienten weiter auszubauen?
Florian Dyballa: Wir arbeiten bereits erfolgreich im Bereich des Online-Marketings und starten ab dem kommenden Schuljahr ins Schulmarketing. Wir legen sehr viel Wert darauf nicht nur eine Kampagne zu starten und zu finanzieren, sondern auch ein fester Bestandteil dieser zu sein.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit abilife stehen?
Florian Dyballa: Wir wollen die Marke sowie unsere Philosophie, die den Schüler in den Mittelpunkt stellt, am Markt etablieren. Ziel ist ein kontinuierliches Wachstum und eine fortlaufende Erweiterung des Produktportfolios.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?
Florian Dyballa: Man profitiert vor allem durch die gute Infrastruktur und Erreichbarkeit sämtlicher wichtiger Hotspots. In Sachen StartUp-Förderung besteht jedoch noch massiv Nachholbedarf.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?
Florian Dyballa: „Von nichts kommt nichts.“ Als Gründer sollte man daher die richtige Mischung aus positiver Naivität und unternehmerischerer Verantwortung finden…

RMS: Danke für das Interview, Florian!

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