Gestern Abend fand der Webmontag #33 in der Frankfurter Brotfabrik statt. Eine Schnapszahl, wie der charmante Moderator Darren Cooper (@dc7590) anmerkte.
Ein breites Themenfeld wurde den Teilnehmern in sechs Vorträgen geboten. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier einen kleinen Überblick über die Vorträge. Es wurden wieder Videos der Vorträge gemacht, die in der nächsten Zeit veröffentlicht werden. Immer up-to-date bleibt ihr, wenn ihr dem Webmontag bei Twitter und Facebook folgt.

Unity 3D – Game Development Tool

Der Wiesbadener Roman Engel (@Daubit) stellte vor, wie mit Unity 3D-Animationen und -Spiele erstellt werden können. Ein großer Vorteil von Unity: Sie laufen auf den verschiedensten Zielumgebungen, wie allen Web-Browsern, Apples iPad und iPhone, Android,… .
Wie sich aus Romans Publikumsbefragungen ergab, waren nur wenige Leute mit Erfahrung in der 3D-Entwicklung im Raum. Dementsprechend war es ein interessanter Einblick in die Welt der Spieleentwicklung, deren Buzzwords und Fachsprache sich uns so schnell nicht erschließen werden.

Die Macht des Überraschungseffektes beim Netzwerken

Karim Mustaghni sprach als „Head of Relations“ von HanseVentures natürlich über – das Netzwerken. Er stellte vor, wie mit aktivem Netzwerken die Möglichkeit besteht, ein bedeutendes Netzwerk aufzubauen, mit dem viele Dinge möglich werden, die alleine zu schaffen undenkbar wäre. Durch das Kennenlernen gut vernetzter Personen kann sich ein großes neues Netzwerk erschließen, von dem man profitieren kann. Damit das auch dauerhaft funktioniert sollte aber nie vergessen werden, dass zuerst das Geben und dann erst Nehmen angesagt ist. Daher ist es auch wichtig sich zu überlegen, wie man anderen Leuten im eigenen Netzwerk helfen kann.

Tablet Usability

Benno Bartels (@inserteffect) von inserteffect machte uns auf die Tücken der Tablet Usability aufmerksam. Viele Fragen sind zu beachten, wenn eine App oder Website für Tablets erstellt wird. Es reicht auch nicht, die Prinzipien der Smartphone-Entwicklung auf Tablets einfach zu übertragen. In den letzten eineinhalb Jahren konnten bereits einige Erkenntnisse gesammelt werden, wie eine gute Usability für Tablets geschaffen werden kann. Benno zeigte uns einige gute sowie schlechte Beispiele.
Wer das Thema vertiefen möchte, kann sich für ein „Mobile Usability eBook“ per Mail an ebook@insfx.com wenden, oder die Präsentation von Benno einmal durchklicken:

SellNews

Ein neues Startup aus dem Rhein-Main-Gebiet soll noch im November das Licht der Welt erblicken. Es handelt sich dabei um eine Auktionsplattform für Bilder und Videos, die von „normalen Menschen“ z.B. per Smartphone geschossen wurden. SellNews nennt sich das ganze und will zur zentralen Anlaufstelle für Nachrichtenagenturen und Bürgerjournalisten werden. Und wer den Vortrag von dessen Geschäftsführer Slawomir Rybarczyk verpasst hat, kann sich in diesem unterhaltsamen Video das Konzept anschauen:

Corrigo – crowdsourced fact-checking

SellNews war nicht die einzige Vorstellung des Abends, die mit Bürgerjournalismus zu tun hat. Tobias Reitz und Kersten A. Riechers stellten vor, was sie im Rahmen ihrer Diplomarbeit erarbeitet haben. Corrigo nennen sie ihr Projekt – „ich korrigiere“. Es soll dabei helfen, falsche Angaben in Berichten auf Newsseiten zu identifizieren und für eine Korrektur zu sorgen.
Einfach dargestellt wird dies in diesem kurzen Video von Tobias und Kersten:


Die beiden machten klar, dass es ihnen eine Herzensangelegenheit ist, das Thema voranzutreiben. Sie suchen nach Unterstützung insbesondere von Entwicklern, die für eine Realisierung dessen sorgen können, was derzeit noch „nur“ ein Konzept ist. Durchaus vorstellen könnten sie sich auch, corrigo als OpenSource-Projekt zu betreiben.

Zeitraffer im Social Web – #timelapseFFM

Marc Schmidt (@nochsoeiner) stellte sein fantastisches Hobby-Projekt timelapseFFM vor. In stundenlanger Arbeit erstellt er Zeitraffer-Videos von seiner geliebten Stadt Frankfurt. Aber was gibt es da viel zu schreiben, wenn man sich solch ein schönes Video anschauen kann:

Und mindestens genauso begeistert war das Publikum, als Marc sein neuestes Werk präsentierte:


Kleine Bitte von Marc: Ordentlich sharen und liken (Facebook, Twitter), was das Zeug hält.

Ein paar erste Bilder vom Webmontag gibt es bei Flickr. Qualitativ hochwertige Bilder vom Profi wird es bald geben, wenn Michael M. Roth (@MicialMedia), der extra aus Karlsruhe angereist kam (Applaus!), diese online stellt.

Nachträge:

Mittlerweile ist der Vortrag von Marc bereits online zu sehen und er hat auch ein Zeitraffer-Video vom Webmontag bei YouTube eingestellt:

Einen weiteren Rückblick auf den Webmontag #33 gibt es im Blog von inserteffect und speziell zum Vortrag von corrigo einen weiteren in deren Blog.

Verpasst auch nicht das Recap von Lotum – Die Ideenschmiede.

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