Heute stellt sich Sorin Stefan Nicolin von der Wiesbadener App-Schmiede Spielhaus den Fragen von Rhein-Main Startups.

RMS: Bitte stelle Dich kurz vor. Wie heißt Du und was machst Du?

Sorin Stefan Nicolin: Mein Name ist Sorin Stefan Nicolin und ich habe zusammen mit Chi Trung Tran die iPhone/iPad Entwicklungsschmiede Spielhaus gegründet.

RMS: Was sind Eure wichtigsten Erfolge bisher?

Sorin Stefan Nicolin: Spielhaus hat es sich zum Ziel gesetzt, neben Kundenaufträgen eigene Produkte zu etablieren. Unser wichtigster Erfolg ist die Aufgabenverwaltung “Today To-Do” (Anm. d. Red: Vorstellung erfolgte auch hier), welche mehrmals von Apple gefeatured wurde. Bei 600.000 Apps im App Store und weiteren 675 täglich neu hinzukommenden Apps ist es unglaublich schwer aus der Menge herauszustechen – und wir haben diese Aufgabe gemeistert.

RMS: Was sind Eure Ziele mit Eurem Unternehmen für die nächsten Jahre?

Sorin Stefan Nicolin: Die großen Ziele sind ganz klar weitere eigene und erfolgreiche Produkte. Dabei wollen wir uns nicht auf die Kategorie Produktivität beschränken, sondern ebenfalls den Spielesektor in Angriff nehmen.

RMS: Was siehst Du als zentralen Erfolgsfaktor für Euer Unternehmen an, um diese Ziele zu erreichen?

Sorin Stefan Nicolin: Wir sind ein kleines und flexibles Unternehmen. Unsere große Stärke ist Kreativität und Pragmatismus. Wir können Ideen unglaublich schnell umsetzen und durch viele Itterationen verbessern und “polieren”. Gleichzeitig haben wir uns für eine Platform (iOS) entschieden und konzentrieren uns auf diese, statt für alle Plattformen alles machen zu wollen.

RMS: Würdest Du Dich wieder entscheiden, ein Startup zu gründen?

Sorin Stefan Nicolin: Ja, das würde ich jeder Zeit wieder machen. Die Freiheit für seine eigene Vision zu arbeiten ist von unschätzbarem Wert für mich.

RMS: Wenn Du auf die Geschichte von Spielhaus und Eure Gründung zurückblickst, Stefan: Was hättest Du gerne bereits früher gewusst?

Sorin Stefan Nicolin: Wie der App Store tickt und warum manche Apps besser ankommen als andere.

RMS: Ihr sitzt ja in Wiesbaden. Wie beurteilst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?

Sorin Stefan Nicolin: Da ich keine Vergleichswerte habe, fällt eine Beurteilung schwer. Wir haben keine außerordentlichen Mittel in Anspruch genommen und sind als “digitales Unternehmen” sehr sparsam im Umgang mit externen Ressourcen. Somit denke ich, dass der Gründungsstandort Rhein-Main für uns genausogut wie jeder andere wäre. Wenn man den “Gründungsstandort” wörtlich nimmt, bin ich froh über das Homeoffice in sehr ruhiger Lage und mit Blick auf die Natur (Wiesbaden-Igstadt) 🙂

RMS: Vielen Dank für das Gespräch, Stefan!

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