“Hol Dir Rat & berate genial einfach über Audio, Video und Chat” – Chiara Sommer von pickagenius im Interview

pickagenius_logo 300x100Vor einiger Zeit haben wir Euch das Frankfurter Startup pickagenius vorgestellt. Chiara Sommer und ihr Vater arbeiten von der Mainmetropole aus gemeinsam an einem Internetportal, über das Experten ihre Beratung online kostenfrei und auch kostenpflichtig anbieten können. Wir haben Chiara für Euch zu einem Inteview gebeten.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?
Chiara Sommer: Mein Name ist Chiara Sommer. Ich bin 24 Jahre alt, wurde in Frankfurt am Main geboren und bin Gründerin und Geschäftsführerin der pickagenius GmbH. Ich habe einen Bachelor Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (BSc Business Studies) an der Cass Business School, City University in London mit einem zusätzlichen Erasmus Austauschprogramm an der Universita Bocconi in Mailand. Nach meinem Studium sammelte ich diverse Erfahrungen und Know-How in der Unternehmensberatung bei goetzpartners und im Investment Banking bei J.P. Morgan.

Ein Internet Portal wie pickagenius zu gründen ist für mich die Herausforderung und Chance, etwas Neues zu gestalten, Problemlösungen zu verbessern und Menschen Nutzen zu bringen. `Connect the world through knowledge’ – Bei pickagenius geht es primär darum, Ratsuchende und qualifizierte Experten aus verschiedenen Fachbereichen bequem und effizient zusammenzubringen. Das Motto: Hol Dir Rat & berate genial einfach über Audio, Video und Chat. Experten können per Knopfdruck zu einem fairen Preis oder kostenlos kontaktiert werden und somit schnelle, personalisierte und zuverlässige Antworten geben – answers to anything.

Chiara Sommer, Gründerin und Geschäftsführerin der pickagenius GmbH

Chiara Sommer, Gründerin und Geschäftsführerin der pickagenius GmbH

RMS: Wie kam es zur Gründung von pickagenius?
pickagenius ist ein Familienprojekt. Wir sind Tochter und Vater und haben dieses Projekt in einem Skiurlaub angefangen, basierend darauf, was uns im Internet fehlt. Wir wollen Leuten helfen, die frustriert von traditionellen Suchmaschinen und Foren sind, indem wir die Möglichkeit für eine personalisierte und qualifizierte Beratung und Support geben, die unabhängig von geografischen Standorten ist.

RMS: Warum sollte ich mich bei pickagenius als Experte anbieten?
Experten auf pickagenius sollten den Antrieb haben mit ihrem Wissen Ratsuchenden bei Problemlösungen zu helfen. Jeder Experte kann also mit seinem Wissen denjenigen helfen, die dieses Wissen zeitnah benötigen. Hinzu kommt natürlich, dass Experten auf pickagenius mit ihrer Beratung Geld verdienen können: Die Experten entscheiden, ob Sie im Minutentakt mit dem Benutzer abrechnen oder ihren Service kostenlos anbieten und anteilig an einem von pickagenius monatlich ausgeschütteten Betrag verdienen. Der jeweilige Anteil an diesem Betrag ist von der Anzahl der Minuten abhängig, die ein Experte in dem vergangenen Monat beraten hat. Auch Unternehmen und Selbstständige können pickagenius als Vertriebskanal nutzen. Der pickagenius Anruf Button, der jedem registrierten Experten kostenlos zur Verfügung gestellt wird, kann auf die eigene Website integriert werden. Diese Funktion ist nicht nur gut für den Kundensupport, sondern auch für die Kundenakquise.

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Du bisher bei der Gründung und dem Aufbau von pickagenius überwinden musstest?
Uns ging es stets darum ein innovatives, leicht zu bedienendes und benutzerfreundliches Produkt zu entwickeln. Dies verlangt nicht nur sehr viel Überlegung und Voraussicht, sondern auch einen hohen Programmieraufwand.

RMS: Mit wie vielen Leuten arbeitet Ihr mittlerweile am Ausbau von pickagenius?
Zur Zeit arbeiten wir zu viert an dem Ausbau von pickagenius.

RMS: Was macht Ihr, um Euren Bekanntheitsgrad weiter auszubauen?
Unseren Bekanntheitsgrad bauen wir momentan primär durch unser Netzwerk und Word-of-Mouth auf. Wir haben auf der Website ein Tool zum Empfehlen von
pickagenius. Für jeden neuen Benutzer, den ein Mitglied erfolgreich wirbt, werden 3 € gutgeschrieben, sobald der geworbene Benutzer 30 € auf pickagenius ausgegeben hat. Für jeden neuen Experten, den ein Mitglied erfolgreich wirbt, werden 15 € gutgeschrieben, sobald der geworbene Experte 150 € Umsatz auf pickagenius generiert hat.
Außerdem benutzen wir viel Social Media und professionelle Netzwerke wie XING und LinkedIn, um unseren Bekanntheitsgrad aufzubauen. Wir versuchen auch
verstärkt in die Presse zu kommen.

RMS: Wo möchtet Ihr in den nächsten 3-5 Jahren mit Eurem Startup stehen?
Wir möchten international der Anlaufpunkt für Ratsuchende im Web sein. Wir wollen eine Vielfalt an Experten, die zu jeder Zeit Antworten auf alle möglichen Fragen geben können und eine Wissensdatenbank bereitstellen, die qualitativ hochwertig ist.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend für Startups?
Ich denke, dass der Gründungstandort Rhein-Main ein gutes Potential hat, aber durchaus noch ausbaufähig ist. Wir werden allerdings sehen wie wichtig tatsächlich der Standort von Internet Start-ups im 21. Jahrhundert ist.

RMS: Gibt es irgendeinen Tipp, den Du anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtest?
Ich denke, dass es sehr wichtig ist sich vor der Gründung genauestens mit dem Konzept und dem Markt zu beschäftigen. Man sollte sich hierfür möglichst viel Rat
holen, aber nicht zwingend auf diesen hören.

RMS: Vielen Dank für das Interview, Chiara.

Weitere Informationen:

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

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Beratung 2.0: Frankfurter Startup pickagenius launcht Online-Beratungsplattform

In Frankfurt haben Gründerin Chiara Sommer und ihr Team von pickagenius eine Internet-Plattform aufgebaut, die ihren Nutzern in allen Lebenslagen sofort einen guten Rat bieten und sich damit von anderen Quellen im Web abheben möchte. Obwohl man sich heutzutage meistens online informiert und Beratung sucht, ist die Auswahl an Plattformen, die zuverlässige und schnelle Antworten bieten, überraschend mager. Das Web bietet Suchmaschinen, Wissensdatenbanken und es wimmelt nur so von Foren, in denen ernsthafte Fragen mit nicht besonders hilfreichen oder falschen Informationen zugespamt werden.

Die Online Beratung bei dem Frankfurter Startup soll dagegen durch eine einfache, günstige und vertrauenswürdige Lösung verbessert werden. Experten können hier per Knopfdruck zu einem fairen Preis oder kostenlos kontaktiert werden. Die Beta-Version dieser Plattform ist jetzt unter pickagenius.de verfügbar: Alle Experten werden dazu aufgefordert sich bereits vor Launch ihre Profile einzurichten.

pickagenius – answers to anything from pickagenius on Vimeo.

Diese Plattform ermöglicht Nutzern mit Experten aus verschiedenen Bereichen wie Unternehmens- und Rechtsberatung, Medizin, Dating, Psychologie, Technologie und vielen weiteren Kategorien zu sprechen. Die Profile und Bewertungen ermöglichen den Nutzern die Experten kennen zu lernen, bevor sie diese kontaktieren. In dem Profil eines Experten sind auch vergangene, öffentliche Beratungs-Sitzungen auffindbar, sodass ein Nutzer womöglich schon die gesuchte Antwort innerhalb der Expertenprofile finden kann. Experten können sich kostenlos registrieren und die Anwendungen für Live-Kommunikation und das Bezahlungssystem nutzen um sich zu präsentieren, Neukunden zu gewinnen, den Kontakt mit Kunden pflegen und mit Ihrer Beratung Geld verdienen.

Wer das Konzept von pickagenius spannend findet, möchte sich vielleicht auch für einen der beiden Praktikumsplätze bewerben, die das Team derzeit vergibt.

Nicht vorenthalten möchten wir Euch auch die Präsentation von pickagenius beim Webmontag #42 mit dem Ignite Special vom 8. Oktober:

pickagenius ignite Präsentation from pickagenius on Vimeo.

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Die “Super Startup Night” am 29.10. in Frankfurt

Du möchtest Unternehmer werden? Ein eigenes Unternehmen gründen? Herausfinden wie man aus einer Idee Millionen macht und sich selbst zum Chef?

Am 29.10. lädt FRAppe, die Studenteninitiative für mehr Gründer-Spirit im Rhein-Main-Gebiet zur “Super Startup Night”, bei der Du einiges über Entrepreneurship und Startups von echten Profis erfahren kannst.

Als Referenten sind an diesem Abend bekannte Vertreter der lokalen Gründerszene zu Gast:

  • Gerald Heydenreich (Pippa&Jean) berichtet darüber, “wie ein Leben als Unternehmer aussieht”.
  • Dennis Sturm (Effekt GmbH) spricht darüber “was es wichtiges zu beachten gibt”.
  • Andreas Thümmler (Corporate Finance Partners) erläutert, “wie man ein Unternehmen für richtig viel Asche verkauft”.

Das Team von FRAppe freut sich auf euch.

Datum und Ort

Datum: 29.10.
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Raum HZ3 auf dem Campus Westend der Goethe Universität Frankfurt am Main

Anmeldung

Die Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgt über die Facebook-Eventseite:
https://www.facebook.com/events/384975394907254/

Schaut Euch auch das folgende Video mit Andreas Thümmler an, wenn Ihr etwas mehr darüber erfahren möchtet, worum es bei der “Super Startup Night” gehen wird:

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“Stiefelwunder – der Name ist nicht zufällig gewählt.” – Michaela Krcho über ihr Frankfurter Startup

Eine Powerfrau, die sich einem Herzensthema widmet. Was kommt da raus? Ein Stiefelwunder, so wissen Kenner der Gründerszene des Rhein-Main-Gebiets. Gründerin Michaela Krcho im Interview mit Rhein-Main Startups.

RMS: Bitte stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?

Michaela Krcho: Ich bin Michaela Krcho, Gründerin von Stiefelwunder, einem Online-Shop für Stiefel mit dem entscheidenden Plus an Auswahl: Bei mir gibt es nämlich die schönsten Modelle und Styles in Formen, die auch wirklich passen. Die meisten Frauen kennen das Problem: Ignoriert von der Schuhindustrie finden 40 bis 50 Prozent aller Frauen weltweit keine schönen Stiefel, die passen. In den meisten Geschäften bekommt man Stiefel aus Produktionsgründen nur in einer
einheitlichen Standardweite oder maximal ein paar Modelle mit sogenanntem Weitschaft das dann aber auch nur in einer zusätzlichen Weite. Massenproduktion eben, die an der Realität und am Markt klar vorbei geht.

Frauenbeine sind wunderschön, aber bestimmt nicht Standard. Sie kommen in den unterschiedlichsten Formen und Stärken. Herkömmliches Shoppen kann da schrecklich frustrierend sein. Bei Stiefelwunder schaffen wir Abhilfe: unsere Modelle gibt es in 25 individuellen Schaftweiten – da ist für jedes Bein das Richtige dabei.

RMS: Wie kam es zur Gründung von Stiefelwunder?

Michaela Krcho: Durch Marktbeobachtung und Leidenschaft. Eigentlich komme ich aus der Medien- und Marketingbranche mit starken Wurzeln im Vertrieb. Nach über 15 Jahren war es aber an der Zeit, einen neuen Schritt zu wagen. Die Entscheidung für e-Commerce als Basis für mein Unternehmen war aufgrund meines Hintergrunds und natürlich der Wachstumsprognosen für diesen Sektor naheliegend. Dass es Stiefel wurden, ist großteils meiner Passion für gute Schuhe geschuldet. Natürlich habe ich auch hier sorgfältige Analysen betrieben, ob auf meiner Idee, einen spezialisierten Shop mit starkem Service-Charakter, aufzubauen ist.

Hilfreich waren die Erfahrungen, die ich vom britischen Online-Shop DUO-Boots mitnehmen konnte – ich hatte zunächst angedacht, deren Modell nach Deutschland zu holen, aber DUO-Boots war zu dem Zeitpunkt mit seiner Expansion schon weiter und hatte hier schon eine Präsenz. Also entschied ich mich für meinen eigenen Shop in einem Segment, dessen Marktpotential definitiv vorhanden, aber noch lange nicht erschlossen ist.

RMS: Welche Vorzüge bietet Euer Shop den Kundinnen gegenüber anderen Online-Stores?

Michaela Krcho: Stiefelwunder – der Name ist nicht zufällig gewählt. Unser Produkt- und Größenangebot ist einzigartig. Wir verkaufen Weitschaftstiefel, aber auch Stiefel mit schmalen Schaft und ausgewählte Designer-Stiefel mit Standardschaft. Solche Stiefel findet man nicht woanders. Frauen lieben Labels, also haben wir attraktive Markenstiefel im Sortiment.

Neben dem konkurrenzlosen Angebot an verschiedenen Passformen, die meinen Kundinnen viel Frustration bei der Stiefelsuche erspart, ist aber das Thema Stil und Qualität das A und O meines Shops. Alle Stiefel sind ausschließlich in Europa designed und produziert. Ich habe mich selbst von den Qualitätsstandards überzeugt, indem ich bei der Auswahl der Zulieferer persönlich durch Europa getourt bin, um Hersteller zu finden, denen ich vertraue und die den Standard liefern können, den ich für meine Kundinnen und Kunden haben möchte. Bis hin zu 100 Prozent handgefertigten Modellen oder sogar Sonderanfertigungen.

Und schließlich ist der Einkauf bei mir kinderleicht: einfach die persönliche Kombination aus Schuhgröße und Schaftweite aussuchen und dann das Lieblingsmodell wählen. Wer Fragen hat, für den sind wir persönlich erreichbar und beraten oder nehmen Sonderwünsche, zum Beispiel hinsichtlich der Schuhfarbe an. Geht nicht, gibt es bei uns nicht. Wenn es sein muss, lassen wir einzelne Modelle einfach in der gewünschten Form oder Farbe produzieren. Schön und passend, gemäß unserem Motto – Design trifft Bein.


RMS: Wie hast Du die Finanzierung von Stiefelwunder gestemmt?

Michaela Krcho: Stiefelwunder wurde aus Eigenmitteln anschubfinanziert und ist hervorragend angelaufen. Die engen Kundenbindungen, die ich aufbauen konnte und die positiven Rückmeldungen sowie die geringe Retour-Rate zeigen mir, dass ich mit meinem Konzept richtig liege. Als Nischen-Anbieter stellt sich aber natürlich die Frage nach einer künftigen Wachstumsstrategie. Momentan bin ich daher auf der Suche nach einem Co-Investor oder Partner, der mir hilft, Stiefelwunder auf das nächste Level zu heben: entweder indem wir einen größeren Teil des Marktpotenzials ausschöpfen und somit wachsen, oder indem wir das
Produkt-Portfolio sinnvoll erweitern. Ich bin da sehr offen für Gespräche und Ideen…

RMS: Was waren die größten Stolpersteine, die Du bisher bei der Gründung und dem Aufbau
von Stiefelwunder überwinden musstest?

Michaela Krcho: Von Stolpersteinen möchte ich gar nicht sprechen, eher von Herausforderungen. Der Anfang ist natürlich zäh. Das Wichtigste war es, die Hersteller für meine Sonderwünsche zu gewinnen. Schuhmanufakturen ticken anders und die Produktion individueller Schaftweiten ist zu aufwendig und zu teuer. Die ‚Neins‘ und ‚geht nicht‘ kann ich gar nicht mehr zählen. Dazu kommen die persönlichen – und sicherlich auch verständlichen – Eitelkeiten der Designer hinsichtlich ihrer Modelle. Nicht jeder findet den Gedanken auf Anhieb ansprechend, den in den Augen des Designers bereits formvollendeten Stiefel
mit einer anderen Schaftweite zu produzieren. Da verlangt es Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft.

Eine weitere Herausforderung ist sicherlich das Funding, auch wenn ich einen guten Sockel hatte. Ohne Kapital geht gar nichts. Es ist auch unabdingbar, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen, sich weiterzubilden. Ich konnte mein langjähriges Netzwerk nutzen und habe so vor einem Jahr mit Stiefelwunder beim Founder Institute in Berlin graduiert. Das Institute ist zwar eher technologielastig, soll aber uns den Zugang in die USA ebnen – denn der Amerikanische Markt ist ganz klar ein großes Ziel an meinem Horizont. Einige Mentoren stehen mir begleitend zur Seite und das, obwohl sie selbst nicht im e-Commerce-Bereich unterwegs sind. Das große Bild sehe ich ganz klar, aber Stiefelwunder braucht jemanden, der uns auf die nächste Stufe hilft.

RMS: Was machst Du, um den Bekanntheitsgrad von Stiefelwunder weiter auszubauen?

Michaela Krcho: Anfangs habe ich mich um die operativen Seiten meines Business gekümmert und bin gleich in medias res gegangen: Erst einmal mussten Shop und Operation aufgesetzt werden. Pakete mussten verpackt und Retouren abgewickelt werden. Vorrangig ging es um den Proof-of-Concept und der Umsatz wurde mit SEM und SEO angekurbelt. Inzwischen habe ich mir eine sehr rege Präsenz im Social Web aufgebaut, die ich künftig noch intensiver nutzen möchte. Vereinzelt habe ich auch ganz klassisch PR in Zeitschriften und auf Blogs wie LesMads und Modeopfer110 und Frau gemacht, aber nicht in großem Stil. Das soll jetzt, wo ich eben auch Partner suche, anders werden. Die Frankfurter Agentur Oseon unterstützt mich derzeit mit der Entwicklung eines Konzept für crossmediale PR, mit deutlichem Schwerpunkt auf Social Media und die Blogosphäre. Ziel ist natürlich die Steigerung der Bekanntheit und des Wiedererkennungseffekts.

Gute Erfahrungen habe ich auch mit Kooperationen mit Celebrities gemacht. Selbst wenn die ein oder andere prominente Kundin aufgrund bestehender Werbeverträge nicht öffentlich für mich werben darf, so sind Weiterempfehlungen in der Szene doch Gold wert. Eine meiner treuesten Kundinnen, eine bekannten Größe im Fernsehen, unterstützt Stiefelwunder dennoch durch Ihre Käufe – teils Sonderanfertigungen hinsichtlich bestimmter Farbwünsche – und persönlichen Empfehlungen.

RMS: Wie siehst Du den Gründungsstandort Rhein-Main? Ist die Region eine gute Gegend
für Startups?

Michaela Krcho: Als Frankfurter Mädsche wünsche ich mir natürlich, dass auch Frankfurt als Gründerstadt neben Berlin, Hamburg, München und Köln seinen Platz findet. Schließlich haben wir hier den größten Business-Angel-Club, einige VC’s sitzen hier und es gibt mittlerweile auch einen Inkubator. Wir nennen es in Frankfurt eben Private Equity und setzen etwas weniger auf Hypes. Es tut sich einiges. Letzten Monat fand beispielsweise das erst Start Up-Weekend Rhein-Main statt. Und wir liegen günstig: In einer Stunde bin ich in Köln und in vier Stunden in Berlin. So waren wir beispielsweise auf Veranstaltungen wie Exceed, heureka oder Spätschicht. Stiefelwunder ist flexibel und standortunabhängig.

RMS: Welchen Tipp möchtest Du abschließend anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Michaela Krcho: Segeln – auch mit einer Jolle im Ozean.

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